Elon Musk löst das Problem des Welthungers

Elon Musk kündigte an, dass er seine Anteile an Tesla verkaufen und die 6 Milliarden US-Dollar dann den Vereinten Nationen, der UN, spenden würde, damit diese dann den Welthunger besiegen könnte. Er hatte nur eine Bedingung: er wollte im Vorfeld wissen, wohin jeder Dollar geht. Die UN lehnte ab.

Warum lehnt die UN ab? Hat die UN nicht erst kürzlich mit der Stimme von David Beasley verkündet, dass sie mit nur 6 Milliarden Dollar das Problem des Welthungers lösen könnten? Doch doch. Haben sie. Warum lehnen sie dann das Geld ab, das sie brauchen, um Millionen von Menschen zu retten?

Wir können nur spekulieren, aber die aktuelle Faktenlage legt nahe, dass die UN das Geld ganz gern haben möchte aber eben nicht sagen will (oder kann), wie sie es ausgibt – und das legt nahe, dass sie nicht vor hat, die 6 Milliarden Dollar in vollem Umfang für die Bekämpfung des Welthungers auszugeben und wenn doch, dann nicht in einer nachhaltigen Art und Weise, also in einer Weise, die das Problem im nächsten Jahr unwahrscheinlicher macht, sondern nur in Form von Symptombehandlung.

Menschen zu füttern ist schön und gut, aber wenn man ihnen nicht sagt, wie sie selber Nahrungsmittel herstellen können, züchtet man sich eine abhängige Gruppe, die jedes Jahr aufs Neue 6 Milliarden braucht. Diese Abhängigen ermächtigen dann die Spender, jeder Jahr wieder 6 Milliarden einzustreifen.

In knapperen Worten: Die Handlung der UN legt nahe, dass die Vereinten Nationen keinen nachhaltigen Plan hat um den Welthunger zu bekämpfen. Das wirft natürlich die Frage auf, was die UN sonst so mit ihren Milliarden jedes Jahr tut.

Wir wissen es nicht so genau. Wir wissen aber, dass die Abteilung für Friedenserhaltung ein Viertel für politische Missionen ausgibt. Was genau das bedeutet ist unklar, weil die UN eben niemandem Rechenschaft schuldig ist und Organisationen, denen keiner auf die Finger schauen kann, haben eben die Tendenz, mit ihren Fingern eben Dinge zu machen, die sie nicht tun sollten.

Die UN kann den Welthunger nicht lösen – und wichtiger noch: sie hat keine Motivation irgendwelche Probleme zu lösen, denn ohne Probleme verschwindet ihre Existenzberechtigung. Menschen, die dafür bezahlt werden, Probleme zu lösen, lösen Probleme praktisch niemals endgültig. Niemand sägt den Ast ab, auf dem er sitzt.

Die besten Problemlöser sind die Menschen, die das Problem haben. Nicht weil sie besonders kompetent sind, sondern weil sie eine tatsächliche Motivation haben, das Problem zu lösen.

Musk hat gezeigt, dass die UN geblufft hat

Hätte die UN einen Plan, hätte sie einfach nur eine PDF verlinken müssen und 6 Milliarden Dollar bekommen. Sie hat es nicht getan und daraus folgt, dass es keine PDF gibt, in der ein Plan niedergeschrieben ist. Was wir aber wissen ist, dass David Beasley um die 5 Millionen Dollar schwer ist und das ganz ohne jemals irgendetwas Nützliches getan zu haben. Wenn man sich also fragt, wohin die UN die 6 Milliarden Dollar in Wirklichkeit schieben möchte, dann ist das Privatvermögen ihrer Günstlinge ein guter Startpunkt für Recherche.

Ein Gastbeitrag von Adam Stirner. Er ist Historiker in Wien.


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