Energiepreise explodieren wegen der “Energiewende” – Entspannung im Frühjahr 2022?

Die Energiewelt steht Kopf! Die Preise für Benzin und Diesel haben an den Tankstellen historische Höchstpreise erreicht.

Auch an den Rohstoffbörsen sind die Preise für Energie exorbitant in die Höhe geschossen und haben nie dagewesene Größenordnungen erreicht. Einige Staaten leiden bereits unter der Energiekrise und teilweise werden schon Industrieanlagen stillgelegt.

Der weltweit stattfindende Kampf um Gas, Kohle und Öl schlägt auch auf die Preise für elektrische Energie durch. 

Das tatsächliche Ausmaß dieser Energiekrise ist allerdings auch von Experten noch nicht absehbar. Informierte Verbraucher jedenfalls sind schon seit einiger Zeit hellhörig und verstehen, dass diese Situation Auswirkungen haben muss.

Trotz der extrem gestiegenen Beschaffungspreise versucht die Energielieferanten auch in den kommenden Wintermonaten mit den höchsten Energieverbräuchen die Energieversorgung sicherstellen. 

Die Wirtschaft ist der Politik ausgeliefert. Kohle- und Atomkraftwerke werden stillgelegt, während der Ausbau der regenerativen Energien im Bürokratismus stecken bleibt.

Der dennoch benötigte Strom muss zunehmend aus Gas erzeugt werden. Da die Gasspeicher in Deutschland mit ihrem Füllungsgrad von 71% rund ein Drittel unterhalb ihres für die Jahreszeit normalen Standes liegen, haben sich die Preise für Gas auf dem Spotmarkt über 500 Prozebt verteuert!

Da das Gas so teuer ist, verteuert sich automatisch der damit erzeugte Strom, sodass die Unternehmen derzeit auch über 450 Prozent verteuerte Strompreise aufrufen. 

Ein analytischer Revisionslauf hat vor dem Hintergrund der gestiegenen Beschaffungskosten gezeigt, dass die in den vergangenen Monaten geleisteten monatlichen Zahlungen nicht ausreichen, um den für den Zählpunkt benötigten Energieeinkauf sicherzustellen.

Üblicherweise sind die im Jahresmittel von allen Verbrauchern geleisteten monatlichen Zahlungen ausreichend, um den in der Winterperiode gegenüber den Sommermonaten deutlich erhöhten Energieverbrauch abzudecken.

In der jetzigen Situation trifft dies für die Belieferung am Zählpunkt jedoch nicht zu. Dieser Umstand bedeutet im Ergebnis, dass sich kurzfristig für die Verbraucher monatlichen Zahlbeträge erhöhen müssen, um am Ende der verbrauchsintensiven Saison eine möglicherweise sehr unwillkommene Nachzahlung zu vermeiden. 

Bei dem an einer Beispiel-Abnahmestelle zu erwartenden Verbrauch von 1.868 kWh/Jahr beträgt damit der monatlicher Zahlbetrag 84,00 Euro ab dem 01.11.2021 gegenüber den sonstigen 50,00 Euro.

Im Frühjahr 2022 erwarten dienEnergieunternehmen eine Entspannung der Situation, um dann mit erfreulicheren Nachrichten und Einsparungen wieder aufwarten zu können. 


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