Entlastungspaket: FDP lässt Rentner im Stich – reine Klientelpolitik

Der FDP-Parteivorsitzende und Bundesfinanzminister Christian Lindner hält ein drittes Entlastungspaket im “unteren zweistelligen Milliardenbetrag für erreichbar“. In der “Rheinischen Post” nannte der FDP-Politiker dafür drei Prioritäten:

  1. Es geht um Bedürftige.
  2. Es geht um die arbeitende Mitte.
  3. Es geht um die energieintensive Wirtschaft.

Für jeden dieser drei Bereiche brauchen wir passende Instrumente“, äußerte Bundesfinanzminister Lindner.

Bürgergeld und Wohngeld würden den Bedürftigen helfen, der Inflationsausgleich gegen die kalte Steuerprogression schütze die Mitte. Für die energieintensiven Unternehmen werde es gezielte Wirtschaftshilfen geben müssen“, beschreibt der Finanzminister die Maßnahmen der Bundesregierung.

Spezielle Hilfen für Rentnerinnen und Rentner lehnte Lindner hingegen ab. “Die Renten wurden in diesem Jahr zum Glück deutlich erhöht“, sagte der FDP-Politiker.

Bedürftige Rentner hätten wie alle in der Grundsicherung eine Sonderzahlung erhalten, zudem gebe es beim Wohngeld einen Heizkostenzuschuss.

Auch profitierten Rentner von der Abschaffung der EEG-Umlage auf die Stromrechnung.

Der FDP-Vorsitzende macht dem Ruf seiner Partei alle Ehre. Die Freien Demokraten sind eben eine Klientelpartei und keine Volkspartei. Rentner hat die FDP nicht im Blick.

Priorität haben bei der FDP die Unternehmen. Von daher unterstützt Bundesfinanzminister Lindner mir der Gasumlage die Gas- und Stromkonzerne. Zahlen muss für Christian Lindner der Kunde und Steuerzahler. Beiden zählen ebenfalls nicht zum Klientel der FDP.


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