Erneut Anschlag auf konservative Kirchengemeinde in Bremen

Mutmaßliche Linksextreme haben erneut einen Anschlag auf die evangelische St.-Martini-Kirche in Bremen verübt. In der Nacht auf den 7. März wurde das Kirchengebäude großflächig mit blaue, lila und rosa Farbbomben beschmiert.

Es ist nicht die erste Attacke gegen die konservative Kirchengemeinde, das Gebäude war bereits in der Vergangenheit wiederholt Ziel von Schmierereien. Das Gotteshaus gehört zu der St.-Martini-Gemeinde des theologisch konservativen Pastors Olaf Latzel, der zurzeit vorläufig des Dienstes enthoben ist, weil er vom Amtsgericht Bremen wegen Volksverhetzung zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 8.100 Euro verurteilt worden war.

Latzel hatte in einem „Eheseminar“ seiner Gemeinde, das auf YouTube veröffentlicht wurde, unter anderem Homosexualität als eine „Degenerationsform der Gesellschaft“ bezeichnet und gesagt: „Überall laufen diese Verbrecher rum vom Christopher Street Day.“ Später hatte Latzel sich dafür entschuldigt und die Aufzeichnung im Internet gelöscht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da Latzel in die Berufung gegangen ist.

Die Polizei ermittelt im Fall der Farbschmierereien gegen unbekannt.


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