EU isoliert sich weiter

Abseits des Gefälligkeitsjournalismus` reift bei unabhängigen Beobachtern die Erkenntnis, dass sich die Europäische Union international immer weiter isoliert. Unlängst machte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf drastische Weise deutlich, was er von der EU sowie ihrer Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält. Es ging um die Sitzordnung bei einem Pressefoto anlässlich eines Türkeibesuchs der EU-Gesandten in Ankara. Erdogan wollte nicht neben „Uschi“ sitzen und platzierte sie weit weg von sich auf einem Sofa. Von der Leyen wehklagte, sie sei: „Verletzt und allein gelassen, als Frau und Europäerin“.

Nun hat Russland Sanktionen gegen hochrangige EU-Vertreter verhängt, indem ein Einreiseverbot gegen acht „wichtige“ EU-Politiker erlassen wurde. Die andauernden Fußtritte der Kommissare in Richtung Russland sind in Moskau nicht länger hinnehmbar gewesen. Bis auf Weiteres müssen EU-Parlamentspräsident David Sassoli und EU-Vize-Kommissionspräsidentin Vera Jourova (nie gehört die Namen, wer sind die eigentlich?) sowie sechs weitere Repräsentanten auf Russlandreisen verzichten.

Auch die dauernden Belehrungen Richtung Iran könnten sich alsbald als Boomerang für Brüssel erweisen. Nach schwergewichtigen Handelsverträgen mit Russland und China verhandeln nun auch Saudi-Arabien und der Iran miteinander.

Sollte Annalena Baerbock Bundeskanzlerin werden, droht eine erneute diplomatische Verschlechterung. Denn Baerbock befürwortet weitere Verschärfungen gegen Russland und China sowie eine engere Zusammenarbeit mit den USA.


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