Existiert Corona noch? SPD-Lauterbach warnt weiter

Die Politik in Berlin schweigt. Räumt die GroKo bereits ihre Büros leer? Coroba scheint kein Thema mehr zu sein. Peter Altmaier und Annegret Kramp-Karrenbauer (beide CDU) beenden derweil ihre politischen Karrieren.

Wäre da nicht der “Dauerwarner”, der SPD-Politiker Karl Lauterbach. Er warnt davor, dass im Sondierungstrubel die Corona-Lage aus dem Blick geraten könne.

Es seien außerdem einige Verschärfungen der Corona-Maßnahmen nötig. Lauterbach nennt jetzt schon die Maßnahmen, die er als Gesundheitsminister ergreifen würde. Anders gesagt, er “verteilt das Fell des Bären, der noch nicht erlegt ist”.

Karl Lauterbach regt eine neue “Bund-Länder-Runde”an, damitdie Coronaregeln punktuell verschärft werden. “Es wäre sinnvoll, dass sich die Ministerpräsidenten zeitnah mit der Kanzlerin noch einmal treffen”, meldet sich Lauterbach jetzt zu Wort.

Mit Blick auf die derzeitigen Gespräche zur Regierungsbildung erklärte er: “In der Pandemie stehen sehr viele Entscheidungen an – von den Corona-Regeln bis zu den Booster-Impfungen. Wir dürfen in der Zeit, in der Koalitionsverhandlungen laufen, nicht den Überblick verlieren.”

Die Pandemie wird nach Lauterbach im Frühjahr 2022 vorbei sein. “Wir werden aber einen schweren Winter haben, wenn wir nicht die nötige Impfquote erreichen.

Daher könnten die Schutzmaßnahmen nicht maßgeblich beendet werden. Aus seiner Sicht gehe es zum Teil sogar um Verschärfungen. “Wir sollten die 2G-Regel intensiver nutzen, also nur Geimpften und Genesenen den Zugang zu Restaurants, Kinos oder Veranstaltungen ermöglichen“, mahnt SPD-Politiker Lauterbach. So schaffe man einen Anreiz, sich doch noch impfen zu lassen.

Auf die Frage, ob er sich denn das Amt als Bundesgesundheitsminister in einer Regierung aus SPD, Grünen und FDP vorstellen könne, reagierte Lauterbach: “Ich spekuliere nicht über Ministerposten – weder öffentlich noch im Privaten.” Er würde bei Bedarf jedoch darüber nachdenken. ergänzte auf Nachfrage aber:

Lauterbach sieht große Themen, die angegangen werden müssen: der Personalmangel in der Pflege, der Personalmangel bei Ärzten und die Entbürokratisierung der Medizin, ambulant wie stationär.

Die SPD wird die Deutschen mit Grünen und FDP in dem kommenden Jahren klimapolitisch und gesundheitspolitisch erziehen.

Wer das zu bezahlen hat, ist auch klar – alle anderen!


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