Fachkräftemangel: Deutschland ist ein „Zettelland“ – Stellen werden nicht nach dem Können, sondern nach den richtigen „Zettel“ vergeben – Einwanderung löst das Problem nicht!

Deutschland ewig Zettelland. Abitur, Berufsausbildung, Studium, Praktika, das sind die „Zettel“, die in Deutschland nötig sind, um einen qualifizierten Beruf bzw. Job zu erhalten.

Bürokraten entscheiden darüber, dass Deutschland einen Fachkräftemangel hat. Was für ein Blödsinn. Das sind Menschen, die Zeit ihres Lebens mit Paragrafen und Verordnungen verbracht haben, aber nicht mit realen Arbeitsprozessen.

Jetzt ist das Geschrei groß, ja, in Restaurants, Hotels, am Flughafen und in sonstigen Branchen, die in der Corona-Zeit von Kurzarbeit bedroht waren, fehlen die Arbeitskräfte.

Die Bundesregierung unter Führung von Dr. Angela Merkel (CDU) ordnete Grundrechtseinschränkungen, Lockdowns und damit verbundene Schließungen von Unternehmen in den genannten Bereichen an. Die Folge: Die Mitarbeiter in diesen Branchen suchten sich neue Betätigungsfelder. Diese fanden sie auch und kehren folglich in ihre vorherigen Tätigkeiten im Restaurant, Hotel oder am Flughafen nicht zurück.

Der Sachverständigenausschuss zur Analyse der Corona-Maßnahmen fand deutliche Worte. Es existieren keine Daten, die genau die getroffenen Maßnahmen rechtfertigen. Auf den Punkt gebracht, die Politik hat im blinden Aktionismus agiert und die Deutschen eingesperrt, ihren Job beraubt und diverse Wirtschaftsbranchen ruiniert. Hinzu kommt, dass die Staatsschulden in exorbitante Milliardenhöhen schossen. Wer soll das bezahlen? Genau, alle diejenigen, die in der Corona-Zeit zuhause bleiben müssen.

Deutschland hat nun ein veritables Fachkräfteproblem. Wie wird dieses seitens der Bundesregierung gelöst? Genau, mit Erklärungen und Beschreibungen ohne Lösungen konkret zu benennen.

Wie fühlt sich ein fast Vierzigjähriger, der seit Jahren Teams geleitet hat, Menschen motivierte und Projekte zum Erfolg führte, wenn dieser sich in einem anderen Unternehmen bewirbt und abgelehnt wird, weil ihm der Meistertitel fehlt!? Ist derjenige, der sich in der Praxis bewiesen hat, ein schlechterer Mensch? Ist dieser weniger qualifiziert?

Logisch, wer ohne Berufserfahrung in ein Unternehmen eintritt, der wird nach seinen „Zetteln“ bewertet. Diejenigen ohne Berufsabschluss suchen häufig ihr berufliches Ziel in der Politik, sie sitzen im Deutschen Bundestag. Die Namen sind zahlreich: Ricarda Lang, Omid Nouripour, Kevin Kühnert, Paul Ziemiak, Katrin Göring-Eckhardt.

Deutschland ist eine alternde Volkswirtschaft. Die CDU-Regierung hat in 16 Jahren – wie bei anderen zahlreichen Themen auch – das Thema „Demografischer Wandel“ nicht angegangen. Man war sich als CDU genug, die Macht war gesichert, Hauptsache, die Wiederwahl gelingt.

Währenddessen engagierten sich viele Menschen in Unternehmen, brachten diese voran und konnten so ihre eigene Performance optimieren. Das funktioniert logischerweise in der Welt der Bürokratie nicht. Diese ist es, die den Menschen Steine in den Weg legt. Sie diskutiert lieber über den „Deutschen bzw. Europäischen Qualifikationsrahmen“, in dem Abschlüsse der beruflichen und akademischen Bildung scheinbar auf Augenhöhe gebracht werden.

In den Amtsstuben und Genehmigungsbehörden scheint das wichtig zu sein. Unternehmen, die engagiertes und qualifiziertes Personal akquirieren wollen, benötigen jedoch Flexibilität. Diese wird ihnen nicht nur von der Bürokratie genommen, sondern ebenso von den Gewerkschaften genommen, die je nach erworbenen „Zettel“ im Tarifvertrag eine konkrete Lohngruppe zuweist. Schublade auf, Arbeitnehmer rein, fertig.

Wer etwas kann (ohne „Zettel“), der fällt durch das Raster.

Eine bunte Regierung aus SPD, Grünen und FDP sorgt dafür, dass nicht die Eigenverantwortung und der Mut des Einzelnen zu einer prosperierenden Volkswirtschaft beiträgt, sondern der sozialistische Gedanke, der Staat wird es schon richten. Der Markt ist gruselig und Menschen können untereinander keine sinnvollen und im Ergebnis Ziele erfolgreich erreichen.  Das sind die Sichtweisen der Linksideologen. Sie leben ihren Wahnsinn auf Kosten der ehrlichen und engagierten Arbeitnehmer aus.

Die volkswirtschaftlichen Herausforderungen sind so groß, dass nicht Bürokraten in ihren Amtsstuben über die Qualität und die Qualifikation von Menschen in bestimmten Branchen, Aufgaben, Funktionen und Tätigkeiten zu urteilen haben. Die Praxis ist der Gradmesser.

SPD, Grüne und FDP sind nicht in der Lage zu beurteilen, was in der Praxis und in der Wirtschaft gefordert ist. Gerade die Freien Demokraten (FDP) scheitern hier total, sie offenbart sich wiederholt als Wendehalspartei, die eines nicht mehr ist, die Partei der kleinen- und mittelständischen Unternehmen.

Deutschland hat kein Problem an und mit Fachkräften, die Bürokratie ist es, die dafür sorgt, dass in Deutschland die Stellen nicht mit den Stellen besetzt werden können, für die Menschen geeignet sind, es jedoch an dem bürokratisch geforderten „Zettel“ fehlt.

Wenn sich Deutschland ehrlich macht, dass ist die Bundesregierung und die Bürokratie das vorherrschende Probleme und nicht der Fachkräftemangel.

Wann hören die deutschen Politiker in der Bundesregierung und der Opposition auf, lediglich eine vermutete Situation in Deutschland zu beschreiben und zu erklären? Taten müssen folgen.

Wie sich nach einem Jahr im Ahrtal nach der Flutkatastrophe zeigt, steht die deutsche Politik nicht hinter den Bürgern. Milliarden Euros gehen in das Ausland.

Ähnlich verhält es sich am Arbeitsmarkt: Menschen werden auf die erworbenen „Zettel“ reduziert und nicht ihr Können wird goutiert.

Machen wir uns ehrlich in Deutschland. Der Staat schafft weder Arbeitsplätze noch kann er beurteilen, wer qualifiziert ist oder nicht.

2015 hieß es, es kommen Fachkräfte nach Deutschland, die das Problem in Deutschland lösen. Wer gekommen ist, ist hinreichend bekannt. Ein Blick in die Polizeistatistik gibt die nötige Antwort. Jetzt ruft die Bundesregierung nach jährlich 400.000 Einwanderern, die das Fachkräfteproblem lösen.

Kann man eine solche Politik noch ernst nehmen?


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