Fahndung nach Anlagebetrüger

Der gesuchte Anlagebetrüger (Foto: Polizei)

Immer wieder lassen sich Menschen auf skrupellose Betrüger ein, die das schnelle Geld durch Geldanlagen versprechen. Das rhetorische Geschick der Straftäter sowie die vermeintlich hohen Gewinnaussichten lassen viele Anleger den „gesunden Menschenverstand“ ausschalten und damit die Risiken ausblenden.

Die Kriminalpolizei Bielefeld sucht aktuell nach einem Anlagebetrüger und bitte um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der im Zeitraum Donnerstag, 01.10.2020, bis Montag, 14.12.2020, eine 65-jährige Frau aus Ostwestfalen im Rahmen eines Bitcoin-Anlagebetrugs um einen sechsstelligen Betrag betrogen hat.

Die geschädigte Anlegerin interessierte sich im Internet für eine Geldanlage in Kryptowährung. Daraufhin meldete sich über die sozialen Medien ein Herr Stefan Frei, der sich als erfahrener schweizer Krypto-Broker ausgab und mit Bitcoin handelt. Eine erhebliche Rendite wurde in Aussicht gestellt.

Durch zahlreiche Gesprächskontakte erschlich er sich das Vertrauen des Opfers und sendete als Zeichen seiner Glaubwürdigkeit, ein Bild seines Ausweises und von sich selbst. Daraufhin kam es zu mehreren Überweisungen für den Bitcoin-Kauf an ausländische Konten.

Der Empfehlung des Betrügers, ihr Wohnhaus zu verkaufen, um das Geld “anzulegen” folgte das Betrugsopfer zum Glück nicht. Von dem gezahlten Geld hat die 65-Jährige keinen Euro wiedergesehen.

Daher die Frage der Kriminalpolizei Bielefeld: Wo ist die abgebildete Person bekannt? Wer kann Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort geben? Hinweise zu dem gesuchten Mann nehmen Bielefelder Kriminalbeamte unter der 0521-5450 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


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