Fahrrad-Extremismus

Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) spielt sich als Interessenvertreter der Fahrradfahrer in Deutschland auf. Dabei hat er bundesweit gerade einmal 200.000 Mitglieder. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. (ADAC) hingegen organisiert 21 Millionen Autofahrer. Der im Vergleich zum ADAC bedeutungslose Lobbyverband ADFC wird jedoch vom Staatsfunk und den Mainstream-Medien andauernd zitiert.

In Berlin will die Vereinigung nun weitere Maßnahmen gegen Autofahrer vorantreiben. Frank Masurat, Schatzmeister vom ADFC Berlin, fordert den Wegfall von jährlich 60.000 Parkplätze auf öffentlichen Straßen und die Verteuerung und Ausweitung der sogenannten Parkraumbewirtschaftung. Selbst die grüne Verkehrssenatorin Regine Günther ist diesen Fahrrad-Extremisten noch nicht radikal genug. „Der Hoffnungsschimmer, den wir haben, das sind die Pop-up-Radwege“ lässt diese Ansammlung von Autohassern mitteilen. Der ADFC will zudem eine radikale Reduzierung des Autobestandes in Berlin erreichen. Der Verein: „Wir sind von Anfang an im Dialog mit dem Volksbegehren Berlin autofrei…Wenn es wirklich umgesetzt würde, was wir begrüßen würden, hätten wir 30 bis 40 Prozent weniger Autos“.

Hier versucht der Schwanz mit dem Hund zu wedeln. Es gibt in Berlin 1,22 Millionen zugelassene Pkw. Ihr Anteil steigt von Jahr zu Jahr. Der Anteil des Radverkehrs in Berlin betrug 2018 gerade einmal 18 Prozent. Zum Steueraufkommen tragen die Radfahrer nichts bei. Rot-Rot-Grün hat dem Fahrradverkehr in Berlin allerdings zahllose Sonderrechte eingeräumt. Immer wieder werden Radfahrer dabei beobachtet, wie sie rote Ampeln missachten und damit Unfälle billigend in Kauf nehmen. Konsequenzen hat das aber kaum.

Eine echte Interessenvertretung haben die Autofahrer hingegen nicht. Die verkehrspolitischen Sprecher der Parteien – insbesondere der CDU – haben offenbar Angst vor der veröffentlichten Meinung. Sie verwechseln allerdings die veröffentlichte Meinung mit der öffentlichen Meinung.


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