Finanzprobleme am Flughafen BER

Eine neue Hiobsbotschaft aus Berlin. Diesmal handelt es sich wieder einmal um den Flughafen BER. Die Liquidität der Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (FBB) reicht nur noch bis zum ersten Quartal 2022. “Wir brauchen schnell Geld, wir brauchen Cash“, sagte die seit Oktober im Amt befindliche Chefin Aletta von Massenbach dem „Tagesspiegel“.

2020 machte das Unternehmen gut eine Milliarde Euro Verlust. Auch für die kommenden Jahre rechnet die FBB mit hohen Fehlbeträgen.

Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, reagiert der geschäftsführende Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) damit auch auf die zahlreichen anderen Probleme am neuen Flughafen. Berichtet werde unter anderem von überquellenden Mülltonnen, bereits kaputten Bodenfliesen, häufig verschmutzten Toiletten sowie defekten Rolltreppen und Aufzügen, schreibt die Zeitung.

Der BER eröffnete zwar erst vor einem Jahr, zeigt aber schon jetzt erste Altersschwächen. Laut Massenbach seien die Laufbänder 2010 schief eingebaut worden. Dadurch hätten sie sich verhakt und seien mit der Zeit kaputt gegangen – nur einer von vielen Baufehlern.

Die eine noch offene Frage ist, ob sie saniert werden können oder ausgetauscht werden müssen“, äußert Massenbach.

Zwei Fragen kristallisieren sich in Deutschland klar heraus:

  1. Was funktioniert noch in diesem Land, was bekommen wir Deutschen noch erfolgreich realisiert?
  2. Kann in Deutschland nur noch gutmenschlich gefaselt werden über die korrekte Haltung und Gesinnung?

Das Ausland kommt aus dem Lachen über Deutschland nicht heraus.


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