Flüchtlingskriminalität in Deutschland: Knapp 220.000 Straftaten

Es sind brisante Antworten, die von der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zum Thema „Straffällige Asylbewerber“ geliefert wurden. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutschen Medien mehrheitlich zu diesem Thema schweigen – das sonst übliche Rauschen im Blätterwald bleibt aus. Denn vier Monate vor der Bundestagswahl will man der AfD nicht noch weitere Wähler in die Arme zu treiben. Darüber hinaus schickt es sich natürlich nicht, so „heiße Eisen“ wie die Kriminalität von Flüchtlingen medial zu thematisieren. Das ist bekanntlich ein Tabu in Deutschland.

Der BLAULICHTBLOG kennt solche Denk- und Schreibverbote nicht. Bei uns steht der Informationsgehalt im Mittelpunkt der Meldung, und nicht die Überlegung, wem die Veröffentlichung nützen oder schaden könnte. Und wir vertreten die Auffassung, dass man Probleme in unserer Gesellschaft benennen muss, um sie lösen zu können. Daher berichten wir auch über Themen, die von anderen Medien verschwiegen werden. Wie eben die aktuelle Anfrage der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Die Meuthen-Partei wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele versuchte oder vollendete Straftaten im Jahr 2020 von Asylbewerbern, Personen im Status eines abgelehnten Asylantrags oder eines unerlaubten Aufenthaltes in Deutschland begangen wurden. Nach Erkenntnissen der Bundesregierung waren es im vergangenen Jahr 219.560 Taten, die den Flüchtlingen zugeordnet werden konnten. Darunter 103 Morde, 279 Totschläge und fast 1.000 Vergewaltigungen. 2018 waren es noch insgesamt 265.930 Straftaten, die aus dem Kreis der Flüchtlinge verübt wurden. Die Bundesregierung hat die begangenen Vergehen und Verbrechen nach Bundesländern aufgeteilt:

Foto-Quelle: Screenshot Internetseite Deutscher Bundestag

Zu den Staatsangehörigkeiten der ermittelten Täter legt die Bundesregierung ebenfalls eine Tabelle vor:

Foto-Quelle: Screenshot Internetseite Deutscher Bundestag

Und auch zu den Opfern der Deliktsbereiche Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub und Körperverletzung äußert sich die Bundesregierung in ihrer Antwort:

Foto-Quelle: Screenshot Internetseite Deutscher Bundestag

Die Aufklärungsquote der Straftaten lag im vergangenen Jahr bei 58,4 Prozent. Damit konnte jede dritte begangene Straftat in Deutschland keinem Täter zugeordnet werden. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass die Zahl der tatsächlich begangenen Delikte durch Asylbewerber, Personen im Status eines abgelehnten Asylantrags oder eines unerlaubten Aufenthaltes höher sind als sie von der Bundesregierung angegeben wurde.

Hinweis: Bei den Zahlen handelt es sich um eine Vorabfassung, die durch die lektorierte Fassung ersetzt wird.


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