Freie Ausbildungsplätze vorhanden – „Handwerk hat goldenen Boden“ – jetzt noch bewerben – Aussichten besser denn je

Ehre deutsches Volk und hüte treulich deinen Handwerksstand, denn als das deutsche Handwerk blühte, da blühte auch das Deutsche Land“. Diesen Leitspruch kennen viele heute in Deutschland zum Teil selbstständig tätige Handwerker noch aus ihrer Meisterschule.

Heutzutage kommt es einem vor, als dass der alte und wahre zusätzlich überlieferte Spruch „Handwerk hat goldenen Boden“ bei jungen Menschen kaum noch präsent ist und offenbar seine Gültigkeit verliert – weit gefehlt!

Die Elternhäuser geben ihren Kindern mit auf den Weg, dass nur derjenige im Leben etwas erreicht, der über die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) und über einen Bachelor- bzw. Masterabschluss verfügt. Ein akademischer Grad muss her. Die Ausbildung in einem kaufmännischen, handwerklichen oder gewerblichen Ausbildungsberuf erscheint vielen nicht mehr erstrebenswert. Eine Katastrophe für die deutsche Volkswirtschaft. Es fehlen qualifizierte Menschen, die mit ihren Händen etwas schaffen. Deutschland benötigt mehr „Handwerker“ und weniger „Kopfwerker“, ist sich der Autor sicher.

Bei vielen sich beruflich orientierenden Menschen gerät das „Duale System der Berufsbildung“ aus dem Blickfeld. Damit ist das klassische Erlernen eines Berufes in einem praktischen Ausbildungsunternehmen und einer die betriebliche Ausbildung theoretisch begleitenden Berufsschule gemeint. Häufig ist von sich in einer Berufsausbildung befindlichen jungen Lernenden zu hören: „Ich mache ja nur eine Ausbildung“.

Die leidige bildungspolitische Diskussion, ob Abschlüsse der beruflichen Bildung mit denen der akademischen Bildung gleichzusetzen sind, wirkt sehr schräg und ist akut obsolet. Selbstverständlich sind diese Abschlüsse ähnlich und sind für den weiteren beruflichen Weg im Sinne der Weiterqualifizierung auf Augenhöhe zu betrachten. Der Deutsche und Europäische Qualifikationsrahmen spricht hier eine deutliche Sprache, hier ist die Vergleichbarkeit definiert. Auf dieser Basis werden sie auch anerkannt. Ein Meister ist einem Master damit gleichwertig – und Punkt!

Deutschland benötigt junge, innovative, mutige, kompetente und engagierte Menschen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland auch in der Zukunft stärkt und prosperieren lässt. Gerade die alternde Gesellschaft (der Demografische Wandel) ermöglicht den heutigen jungen Menschen einen sehr guten Start in das Berufsleben.

Die Unternehmen sollten sich zum jetzigen Zeitpunkt (dem hoffentlich Ende der Pandemie) einen Ruck geben und weiterhin und mehr Ausbildungsplätze anbieten. Auch diejenigen sollten sich ein Herz nehmen, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Auszubildenden erfahren haben.

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ fördert die Duale Berufsausbildung. Hier gelangen interessierte Unternehmen zu den für sie zentralen Informationen der Bundesregierung.

Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, der kann sich unter dem Link ggf. zu seinem Ausbildungsplatz navigieren:

https://www.ausbildung.de/aktuelle-ausbildungsplaetze


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