Gendern ist keine Emanzipation! Eine grammatikalische Einordnung

Die politisch links aufgestellten Menschen aus der Sozialdemokratie, Die Linke und Bündnis90/Die Grünen behelligen die anderen auch politisch Andersdenkenden mit Themen wie “Klima” und dem “Gendern” in der deutschen Sprache.

Dabei verwechseln die politisch Linken den Unterschied in der Sprache zwischen dem natürlichen Geschlecht (Sexus) und dem grammatischen Geschlecht (Genus).

Beides wird von “feministischen Sprachwissenschaftlerinnen” häufig verwechselt. Um nicht zu sagen: wild durcheinandergeworfen.

Jetzt wird es germanistisch. Das ist erforderlich, um aufzuklären, worum es den selbsternannten linken Gutmenschen geht! Es geht darum, die “Genderfetischisten” zu entlarven.

Faktisch existieren drei geschlechtliche Genusformen (maskulin, feminin, neutrum). Daraus ergeben sich zwei biologische Geschlechter, männlich und weiblich.

Darüber hinaus wird das Genus ebenso für Objekte ohne jeden Zusammenhang zum “natürlichen Geschlecht” genutzt. Beispiele hierfür sind der Tisch, das Flugzeug oder die Straßenbahn.

Ähnlich verhält es sich u. a. mit “der Leser” oder “der Kunde“. Der Genus wird übergeschlechtlich angewendet, z. B. der Mensch, die Person, das Individuum. Der Sexus stellt eine weitere Aufsplitterung in männlich und weiblich dar.

Sprachkritiker*innen” behaupten, mit “Kunden” seien nur Männer gemeint. Feministinnen, Genderfetischisten und linke Gutmenschen unterstellen den sich so sprachlich Äußernden, sie würden Frauen nicht meinen und sprachlich unterdrücken.

Was diese linken “Sprachverdreher” schlicht und bewusst verkennen ist, dass sie sprachlich nicht das erfassen, was gemeint ist. Sie unterstellen und diskreditieren stattdessen, was sie selbst durch ihre linke Brille verstehen wollen. Es sollen nach Meinung der linken Gutmenschen nur Männer gemeint sein, Frauen nicht.

Begriffe, die so verdreht werden können, werden “Synonyme” genannt. Sie können so oder so gemeint sein. Die Linken interpretieren es selbstverständlich in ihrer Doktrin. Um es auf den Punkt zu bringen: Das linke Verhalten nervt und ist den Menschen gegenüber nicht vertretbar.

Der Artikel im Singular mit dem grammatischen Geschlecht sorgt ebenso für den Unterschied. So unterscheiden sich der “(frohen) Kunde” und “dem Kunden” sowie “der Leiter und dem Leiter“.

Den vorgenannten Ausführungen folgend werden aus 99 Lehrerinnen und eim Lehrer zusammen hundert Lehrer. Es wird also der grammatikalische Oberbegriff formuliert.

Entsteht eine zwischen den Geschlechtern gemischte Gruppe, so dient der Oberbegriff dazu, Sachverhalte formuliert zu bekommen.

24 Stunden (“ein Tag“) besteht aus “Tag” und “Nacht“. Genauso wie “der Kunde” männlich oder weiblich sein kann – unabhängig von seinem grammatischen Geschlecht.

Ähnlich verhält es sich mit “die Katze“. Die weibliche Form steht als Oberbegriff sowohl für das weibliche Tier als auch für das männliche.

Zu behaupten, mit “der Kunde” seien nur Männer gemeint, weil der Artikel “der” verwendet wird, ist grammatisch unsinnig, wie die Argumentation ins Leere läufst, mit “die Kunden” seien offenbar nur Frauen gemeint.

Genau genommen drückt keiner der beiden Artikel den Sexus aus. “Die” bezieht sich auf die Pluralform! “Der” auf den Genus.

Erst durch die konsequente Doppelbenennung in der feministischen Sprache “die Kunden und Kundinnen” wird der Sexismus in die Sprache eingeführt, wo er vorher durch den geschlechtsunabhängigen Oberbegriff nicht vorhanden war. Ist das nötig? Muss Sprache so kompliziert und schwergängig gelebt werden? Der Autor meint Nein!

Emanzipation bedeutet, Mann und Frau bewegen sich respektvoll auf Augenhöhe. Dafür zu sorgen, dass Einkommensdifferenzen zwischen den Geschlechtern abgeschafft werden, ist gelebte Gleichberechtigung. Das “Gendern” erfüllt diesen Zweck in keiner Weise.


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