Giftige Invasoren: Vorsicht beim Griff ins Bananenregal!

Foto: Polizei Kleve

Es wäre der Albtraum für jeden Spinnen-Phobiker: Man greift im Supermarkt nach einer Bananenstaude und bemerkt dann, dass ein achtbeiniges Tier langsam über das Handgelenk krabbelt… Unmöglich? – Weit gefehlt! Denn es kommt immer wieder vor, dass exotische Invasoren als illegale Frachtbegleitung nach Deutschland gelangen.

So beispielsweise am vergangenen Donnerstag im nordrhein-westfälischen Rees: Dort entdeckte ein Angestellter eines Supermarktes eine exotische Spinne in einem Bananenkarton (Foto). Nach erster Einschätzung der Feuerwehr handelte es sich bei dem Tier vermutlich um eine Bananenspinne. Diese Spinnenart ist hochgiftig und gilt als aggressiv.

Nur drei Tage zuvor wurde in Krefeld in einem Supermarkt eine Spinne in einer Bananenkiste aus der Dominikanischen Republik entdeckt. Mitarbeiter der Feuerwehr identifizierten das Tier als Warmhaus-Riesenkrabbenspinne. Das Tier ist in südamerikanischen Gefilden beheimatet, ein Biss dieser Gattung ist zwar giftig, aber nicht tödlich.

Warmhaus Riesenkrabbenspinne in Krefeld, Foto: Polizei

Im Dezember wurde ein Mitarbeiter einer Aldi-Filiale in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) von einer Spinne gebissen. Das Tier konnte in der Obst- und Gemüseabteilung eingefangen werden und entpuppte sich später als Noble Kugelspinne, eine auf den Kanaren und Madeira beheimatete Spinnenart.

Im Oktober ist eine Frau in Hessen beim Autofahren von einer Giftspinne überrascht worden. Kurz zuvor hatte die Fahrerin Bananen in einem Supermarkt eingekauft. Während der Fahrt bemerkte die Frau, wie ihr eine große Spinne über den Bauch krabbelte. Dabei soll es sich um eine giftige Bananenspinne gehandelt haben. Das Tier flüchtete in den Lüftungsschacht des Autos. Trotz intensiver Suche auch der Feuerwehr konnte die Spinne nicht aufgefunden werden.

Also in Zukunft: Vorsicht beim Griff ins Bananenregal!


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