Griechenland fordert schon wieder Geld

80 Jahre, nachdem Deutschland auf dem Balkan seinem damaligen Verbündeten Italien im Krieg gegen Griechenland zu Hilfe kam, fordert das chronische NATO- und EU-Pleite-Land weiter Reparationen von Deutschland. Im Rahmen von NATO-Hilfen, Strukturausgleichsmaßnahmen der EU, Staatsanleihekäufe durch die Europäische Zentralbank und schließlich der sogenannten Euro-Rettung wurden Milliardenbeträge deutscher Steuergelder in Athen versenkt, aber das als „kleine Raupe Nimmersatt“ bekannte Balkanland will mindestens weitere 289 Milliarden Euro von Deutschland. Anstatt Griechenland aber den Geldhahn zuzudrehen, schweigt das Kanzleramt und der Bundesaußenminister zu dieser Unverschämtheit. Griechenland hat zurzeit ganz große Sicherheitsprobleme mit der Türkei und deshalb allen Grund, seinen Verbündeten Deutschland nicht zu verärgern.

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis: „Die Frage bleibt offen bis zur Erfüllung unserer Forderungen. Diese Forderungen sind gültig und aktiv und sie werden mit jedem Mittel geltend gemacht.

Nein, Herr Mitsotakis, so ist das eben nicht. Das Reparationsthema ist mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag über die außenpolitischen Folgen der deutschen Einheit von 1990 rechtlich und politisch abgeschlossen. Das weiß der griechische Ministerpräsident auch ganz genau.

Trotzdem appelliert er an eine schuldbewusste deutsche Regierung und versucht, mit dem Spendenklapperdose etwas abzukassieren, um seine klamme Kasse aufzubessern. Auf derartige Freunde kann Deutschland verzichten. Warum Mitsotakis nicht in Italien vorstellig wird, das Griechenland am 28. Oktober 1940 tatsächlich überfiel, erklärt sich wohl damit, dass Italien selbst pleite und als Kostgänger der EU deren Sorgenkind ist. Die Einbestellung des griechischen Botschafters wäre wohl das Mindeste, was vom deutschen Bundesaußenminister zu erwarten wäre. Grüne und LINKE unterstützen derweil die griechischen Forderungen.


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