Grüner Ideologe als Professor

Volker Quaschning, den man einen grüner Klima-Ideologen nennen könnte, lehrt als Professor für das Fachgebiet Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin und ist Mitinitiator von „Scientists for Future“, eine Initiative von Wissenschaftlern zur Unterstützung der Schülerbewegung „Fridays for Future“.

Quaschning fordert eine Radikalisierung der deutschen Klima-Politik. Dass Indien erklärt hat, erst 2070 „klimaneutral“ werden zu wollen – also zu einer Zeit, wo Greta Thunberg längst Rente bezieht – stört ihn nicht weiter: “Der indische Pro-Kopf-Ausstoß beträgt weniger als ein Viertel des deutschen. Auf dieser Basis hat Indien im Grunde vier mal so viel Zeit, Klimaneutralität zu erreichen, weil sie von einem viel niedrigeren Level starten – theoretisch sogar bis 2090 oder 2100.“

Dafür verlangt der Herr Professor, der ja von öffentlichen Geldern lebt (private Universitäten leben von kostendeckenden Gebühren, öffentliche nicht) die Verarmung weiter Bevölkerungskreise: „Kohle durch Gas zu ersetzen, ist wie Pest durch Cholera zu ersetzen… Schauen Sie sich an, welche finanziellen Aufwendungen in der Coronakrise quasi über Nacht freigemacht wurden. Im Vergleich zur Klimakrise war Corona Kindergarten… Wir müssen also alle Altlasten vermeiden und verhindern, dass weiterhin Öl- und Gasheizungen eingebaut werden. Überall, wo saniert wird, müssen Wärmepumpen installiert werden“. Schließlich meckert Quaschning sogar noch gegen die R2G-Landesregierung in der Hauptstadt: “In Berlin schafft man es noch nicht mal, bis 2030 ein Zufahrtverbot für Autos mit Verbrennungsmotor durchzusetzen, stattdessen bauen wir eine Autobahn fertig.“

Volker Quaschning fordert nach marxistischem Vorbild einen „neuen Menschen“: “Ich habe eine große Solaranlage, beziehe klimaneutralen Strom, mein Haus wird klimaneutral beheizt, ich habe ein Elektroauto und eine Monatskarte für den ÖPNV, ich lebe vegan und ich fliege nicht mehr.“ Ist das gefährlicher Unsinn? Das kann jeder selbst für sich entscheiden. Aber dieser Mensch, den man als lebensfremden Sonderling bezeichnen könnte, von öffentlichen Geldern lebt, geht nun wirklich nicht.


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