Hertha BSC feuert Berater

Die vom Bundesligaabstieg bedrohte Berliner Fußball-Skandalnudel Hertha BSC (Bundesligaskandal 1965 und Bundesligaskandal 1971) bemüht sich mit besonderem Eifer um politische Korrektheit. Feuerte der Verein vor einigen Wochen seinen ungarischen Torwarttrainer und verursachte damit internationale Verwicklungen, ist nun der frühere Nationaltorhüter Jens Lehmann (Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland) Opfer der Säuberungswut des Vereins geworden.

Lehmann hatte Dennis Aogo in einer privaten WhatsApp-Nachricht deplatziert als “Quotenschwarzer” bezeichnet. Aogo, der in seiner Fußballkarriere wenig Erfolge vorzuweisen hat, verdient gerade seine Brötchen als Kommentator beim Privatsender „Sky“. Nicht Lehmann, sondern Aogo machte die Lehmann-Nachricht öffentlich, die er als „rassistisch“ einstufte. Nachdem sich die Meute der Haltungsjournalisten auf Lehmann stürzten und über ihn moralisch zu Gericht saßen, entfernten Hertha BSC Präsident Gegenbauer und Großinvestor Lars Windhorst kraft eigener Wassersuppe aus dem Aufsichtsrat des Berliner Abstiegskandidaten.

Ehefrau Ina Aogo: „Ich schäme mich manchmal, dass ich Deutsche bin“. Aufgrund der schlimmen rassistischen Benachteiligung darf Dennis Aogo sicher darauf hoffen, weiter bei Sky gegen Honorar Spiele kommentieren zu dürfen. Lehmann, der in Großbritannien beim FC Arsenal eine Torwart-Legende war, hätte sich vielleicht besser von Hertha BSC fern halten und auf den von Windhorst angedienten Beratervertrag verzichten sollen.

Inzwischen ist Aogo selbst Opfer der politischen Korrektheit geworden. Seine Äußerung bei einem Fußball Kommentar: „Es ist einfach unglaublich schwer, sie zu verteidigen. Weil, davon gehe ich aus, sie das trainieren bis zum Vergasen.“ war vollkommen deplatziert. Die BILD Zeitung saß unverzüglich über ihn zu Gericht: „Bis zum Vergasen, bis zur Vergasung: Der Ausdruck wurde in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg gebräuchlich, in dem Giftgas erstmals systematisch als Kampfstoff eingesetzt worden war und Zehntausende Todesopfer forderte. Seit dem Zweiten Weltkrieg und der Ermordung von Millionen Menschen in Gaskammern (‚Vergasung‘) gilt die Formulierung als tabu.“


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Kommentar hinterlassen zu "Hertha BSC feuert Berater"

Hinterlasse einen Kommentar