Holland steigt nicht aus der Atomkraft aus

Das wird den Grünen gar nicht schmecken: Die Niederlande bauen – wie fast alle Nachbarn Deutschlands – die Atomkraft weiter aus. Die Debatte in unserem Nachbarland reduziert sich deshalb nicht auf die Frage, OB Atomkraft als zukünftige Energiequelle sinnvoll ist, sondern WO geeignete Standorte vorzufinden sind. Denn die nationalliberale Regierungspartei von Mark Rutte (VVD) findet die Kernenergienutzung in den Niederlanden “unverzichtbar” im Kampf gegen den Klimawandel, heißt es auf der Website der Partei. Der niederländische Wirtschafts- und Klimaminister Eric Wiebes gab deshalb eine Studie an das Repräsentantenhaus, die Kernkraft als ernsthafte Option wieder ins Spiel bringt.

Ein erster Schritt ist die Verlängerung der Betriebserlaubnis für das Kernkraftwerk Borssele. Die Begründung: Das würde zusätzlich CO2 einsparen. Der dort produzierte Strom sei sogar noch preiswerter als Wind- oder Sonnenstrom. Borssele ist das einzige niederländische Atomkraftwerk. Seine Abschaltung war für 2034 geplant.

Borssele, Eemshaven (Groningen) und Maasvlakte (Rotterdam) sind als Standorte für neue Kernkraftwerke im Gespräch. In Deutschland verhindern die Grünen und ihnen nachgeordnete NGOs eine sachliche Diskussion und die friedliche Nutzung der Kernkraft. „Gute Ratschläge“ aus Deutschland verbitten sich die selbstbewussten Nachbarn übrigens.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Hinterlasse einen Kommentar