Humboldt-Forum abreißen – linksextreme Aktivisten bislang „gemeinnützig“

Das Humboldt-Forum im wieder errichteten Berliner Stadtschloss steht und hat seine Pforten geöffnet. Seinerzeit stimmten CDU/CSU und FDP fast geschlossen für den Neubau des Schlosses. Auch in der SPD fand sich Befürworter des Bauwerkes. Nur die Grünen und die damalige PDS – heute als „Linke“ bekannt, votierten damals mehrheitlich gegen den Schlossbau. An deren Haltung hat sich bis heute nichts geändert. Die linksalternative Tageszeitung TAZ und die früheren DDR-Blätter „Neues Deutschland“ und „Junge Welt“ schimpfen wie die sprichwörtlichen Rohrspatzen. Das etwa 40.000 Quadratmeter umfassende Gebäude in Berlin-Mitte teilen sich zwei Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Land Berlin, die Humboldt-Universität und die Stiftung Humboldt-Forum. Gezeigt werden Exponate aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Objekte zur Geschichte Berlins. Neuerdings versuchen die Kritiker, die schlimme deutsche Kolonialgeschichte zu „kultivieren“.

Die DDR-Nostalgiker laufen nun Sturm gegen das repräsentative Gebäude und wollten stattdessen den „Palast der Republik“, der 2008 abgerissen wurde, zurück. Ein gemeinnütziger „Förderverein Palast der Republik“ will sich dafür einsetzen, das wiederaufgebaute Schloss bis 2050 abreißen, und dann den „Palast der Republik“ wieder herzustellen: „Wir wollen verhindern, dass mit der Fertigstellung der Schlossbaustelle und der nun stattfindenden Eröffnung des Humboldt Forums eine jahrzehntelange Debatte vermeintlich endet.“ Im Portal IV des Stadtschlosses wollen die „Aktivisten“ ein Bronze-Modell des Palastes im Maßstab 1:200 ausstellen.

Warum ist dieser Verein gemeinnützig? Warum greifen Bundesfinanzminister oder wenigstens der Berliner Finanzsenator nicht ein?


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