Ich bin konservativ! Was soll ich wählen? Die Freien Wähler vielleicht?

Am 26. September 2021 steht die diesjährige Bundestagswahl an. „Wen oder welche Partei soll ich wählen“, fragen sich derzeit viele Menschen in Deutschland. Der Wahltag ist noch etwas hin und in den Wahlkampfzentralen richtet man sich auf die letzten vier Wochen des Wahlkampfes ein. Erfahrungsgemäß entscheiden sich die Menschen erst kurz vor dem Wahltermin darüber, wem sie ihre Stimme geben.

Erkennbar ist, dass die etablierten Parteien ein Vertrauensproblem haben. Das zeigen Umfragewerte der SPD bei 15 Prozent oder auch der CDU/CSU bei 29 Prozent. Rechnet man die CSU aus dem Unionsergebnis, so bleiben für die CDU nur noch 22 Prozent.

Derartige Werte sind weit entfernt davon, sich eine „Volkspartei“ zu nennen oder den Anspruch zu erheben, die Mehrheit der Bevölkerung zu vertreten. Bezieht man diesen Wert auf die Wahlbeteiligung, so wird es für die eine oder andere Partei noch „gruseliger“.

Zur Bundestagswahl treten aber auch neue Parteien an, die zwar nicht „neu“ sind, aber bundesweit realistisch in Erscheinung treten. Diese könnten gerade für konservative Wählerinnen und Wähler interessant sein, die sich gerade von der CDU nicht mehr vertreten fühlen.

Die Freien Wähler (FW) könnte so eine Partei sein. Aktuell stellt die Partei mit ihrem Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger den stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister. Darüber hinaus stellen die FW Abgeordnete im Europa-Parlament, in mehreren Landtagen und in unzähligen Kommunalparlamenten.

Aktuell verfolgen die FW das Ziel, in den Bundestag einzuziehen. „Mit Stimmen von vernünftigen Leuten, die von der Union nicht mehr überzeugt sind, die die AfD aber auch nicht wählen würden und die FDP nicht mögen und denen die Grünen zu ideologisch sind. Wir sind unverbrauchter als all diese Parteien. Wir werden in den nächsten Wochen bestimmt auch noch Sympathiepunkte gewinnen mit vernünftigen Themen von Wasserstoff über die Stärkung des ländlichen Raumes bis hin zum Nein zum Impfzwang“, erläuterte der FW-Bundesvorsitzende Aiwanger den Weg zum Ziel dem Berliner „Tagesspiegel“.

Die Freien Wähler grenzen sich deutlich von der FDP ab. So will die FDPP den europäischen Bundesstaat, die FW sind für starke Regionen. Die Liberalen sind gesellschaftspolitisch linksliberaler, die FW sind bodenständig und wertkonservativ. Die FDP ist eine Großkonzernpartei, die immer schon von Parteispenden gelebt hat. Die Freien Wähler sind mittelstandsnäher und bürgerlicher. Die Lindner-Partei ist gesellschaftspolitisch im Herzen grün – nur mit gelber Krawatte.

Die Freien Wähler wünschen sich mehr Lebenserfahrung und Vernunft in der Politik. Am Beispiel der Grünen kann aus Sicht der Freien Wähler als ideologisch definiert werden, wenn man komplexe Probleme mit immer derselben Antwort angeht oder krampfhaft Leute auf Posten hievt, nur weil es eine Quote verlangt.

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