Inflation nicht aufzuhalten – Zentralbanken verfügen über kein Instrumentarium

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Die steigenden Lebensmittelpreise führen zur Besorgnis. Die Vereinten Nationen (UNO) ermittelten einen 12. Anstieg in Folge. Eine der zentralen Ursachen definiert die UNO in der Geldpolitik der Zentralbanken. Der niedrige Zinssatz (Leitzins der EZB liegt bei null Prozent) führt zu einer Erhöhung der Geldmenge, weil die Kreditinstitute so die monetären Mittel abrufen. Diese geben sie an ihre Kunden weiter.

Die so entstehende Nachfrage sorgt bei nahezu konstantem Angebot für Preissteigerungen. Die Inflation findet statt. Getreide, Zucker und vor allem Pflanzenöl sorgen für den steigenden Preisindex. Die Lebensmittelpreise erhöhen sich.

Diese gestiegenen Preise wirken sich auf die gesellschaftliche Entwicklung aus. Dieses führt ggf. zu Unruhen in den „Schwellenländern“. Besonders legt die anhaltende Dürre in Brasilien den Kaffeeanbau lahm. In Südostasien wächst die Pflanzenölprodukt nicht so stark wie erwartet an.

Ökonomen weisen in erschreckender Weise auf die Zukunft. Eine Rückkehr zu den traditionellen Zinssätzen bis zu acht Prozent scheint utopisch. Solche Zinssätze würden die USA und westeuropäische Länder in die Insolvenz treiben.

Die Zentralbanken, wie auch die Europäische Zentralbank (EZB), haben in dem aktuellen ökonomischen Umfeld kein wirksames Instrumentarium, um die Inflation aufzuhalten. Ein Teufelskreis würde alternativ drohen!


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