Irrer Schuld-Kult: Deutschland zahlt 1,1 Milliarden Euro an Herero

100.000 Hereros sollen 1904 in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika ums Leben gekommen sein. Bei einem Volk von 60.000. Wieder einmal zahlt (nur) Deutschland für längst Vergangenes. Warum tun das aber Franzosen, Engländer, Spanier oder Türken nicht?

Im August 1904 umzingeln deutsche Soldaten das aufständische Volk der Herero in der Wüste. Tausende verdursteten jämmerlich, andere sterben später in Lagern. Wie viele, weiß keiner genau. Seit Jahren schrauben Linke die Opfer-Zahlen hinauf – einfach so.

So spricht die „Bundeszentrale für politische Bildung“ (bpb) heute von 100.000 Opfern (22.6.2021). In einer älteren Aussendung allerdings von 44-64.000 Opfern (10.1.2014). Eine Masterarbeit zum “Völkermord in Südwestafrika“ (Melina Koumides) spricht von 30 – 40.000 Opfern.

Linke Politiker untergraben Moral

Wie schrecklich die Welt bis vor kurzem war, ist allgemein und (zu Recht) unzählige Male beweint worden. Tatsache ist: Deutschland ist das einzige Land in der Welt, dass sich für die Sünden seiner Vorvorvorvorvorvorvor-Vorfahren in Selbstgeißelungsprozessen in Schuld suhlt. Als Grund wird Deutschlands linke Elite vermutet, denn eine chronisch verunsicherte Gesellschaft lässt sich leicht lenken.

Türken massakrieren zwei Millionen Christen – ganz egal!

Die Geschichte der Türkei, damals noch als Osmanisches Reich, ist von Krieg und Terror bestimmt.

Während des ersten Weltkrieges will die Türkei die christliche Bevölkerung vernichten. Neben 250.000 syrischen Christen und 360.000 Pontosgriechen fallen über 1,5 Millionen Armenier den Säuberungen zum Opfer, vor allem im Osten ihres Landes.

In Todesmärschen geleiten Soldaten, Kurden und Freiwillige die armenische Bevölkerung in Vernichtungslager, etwa in das von Mezireh (1915). Hunderttausende sterben in der Wüste.

Wenn Deutschland für 50.000 Herero-Opfer 1,1 Milliarden Euro bezahlt (also 22.000 Euro pro Opfer) – dann müsste die Türkei alleine 33 Milliarden an Armenien zahlen.

Napoleon tötet Millionen – wen kümmerts?

Ebenso blutgetränkt die Geschichte von Frankreich; etwa unter Napoleon. Vor knapp 200 Jahren überzieht es Europa mit Krieg und Vernichtung. Allein der Feldzug von 1812 verwüstet riesige Teile von Russland. Zahllose Städte gehen in Flammen auf, Moskau alleine brennt vier ganze Tage lang. Über eine Million Menschen wird massakriert, oder verreckt an Hunger und Kälte.

Volksvermögen in unschätzbarem Wert wird vernichtet oder von Franzosen gestohlen. Auch zehntausende Deutsche verlieren ihr Leben – sie waren vom französischen Diktator zwangsweise rekrutiert worden.

Wer jetzt meint, Frankreich würde seit 200 Jahren fleißig Entschädigungen leisten, der wird enttäuscht. Frankreich gibt nicht einmal die Beutekunst an seine zahlreichen Opfer zurück (deutsche Beutekunst wandert natürlich schon an Frankreich zurück). Stattdessen heißen in der Grande Nation Straßen und Plätze nach Diktator Napoleon – oder edle Champagnermarken.

England schlachtet jeden dritten Iren ab – na und?

Immer wieder wird das ökonomische Totalversagen Afrikas mit den Jahrzehnten des europäischen Kolonialismus begründet. Wie absurd solche Verweise sind, macht ein Blick auf Irland deutlich. Unvorstellbare 753 Jahre (!) ist das keltische Land britische Kolonie. Eine winzige Adelsschicht (die meist in London lebt) saugt das Land hemmungslos aus, sieht die Kelten als unterlegene Rasse.

Als es 1642 zur Rebellion kommt, schickt das britische Imperium Oliver Cromwell.

Die Rückeroberung kann nur als Völkermord bezeichnet werden. Unzähligen Massaker, entvölkerte Landstriche. Schätzungen gehen davon aus, dass jeder dritte Ire die Zeit zwischen 1649 und 1653 nicht überlebt.

Interessiert halt nur niemanden. Wenn britische Schulbücher von Massakern sprechen, dann nur von deutschen. Aber Briten als Täter? Niemals gehört. Stattdessen wählen die Engländer in einer BBC-Umfrage Oliver Cromwell 2002 auf Platz zehn der “100 Greatest Britons”.

Deutschland wird krank gejammert

Die Entstehung der Nationalstatten, gepaart mit neuen Massenvernichtungswaffen – das hat die Weltgeschichte in Blut getränkt. Deutsche Verbrechen waren ein Teil davon – aber bei weitem keine Einzelfälle, obwohl uns linke Geschichtsbücher das glauben machen wollen.

Wer spricht über die 35 bis 50 Millionen Opfer, die das kommunistische China gezielt durch Hunger tötete? Wann wird Russland jene 7 bis 14,5 Millionen Ukrainer entschädigen, die Stalin 1932 durch Hunger gezielt ermordete?

Die Welt ist verrückt – und Deutschlands sozialistische Eliten in Unis und Medien tun das ihrige, um sie immer noch verrückter zu machen. Mit katastrophalen Folgen. Die Deutschen sind mittlerweile tatsächlich der Meinung, einem „chronisch bösen“ Volksstamm anzugehören. Einem Volk, das seine Erbschuld nur durch Kinderverzicht und das Verschwinden von der Bildfläche (durch hysterisch befeuerte Zuwanderung) wieder gut machen kann.

Nur eine Frage vermag die Linke nicht zu beantworten: was passiert, wenn es keine Deutschen mehr gibt. Wer kann dann die Schuld für die Sünden der Welt übernehmen?

Ein Gastbeitrag von Steven Garcia. Der Berliner ist Romanautor und hat kürzlich das Buch “Orwell 2024” veröffentlicht. Bitte beachten Sie hierzu die Werbeanzeige auf unseren Internetseiten.


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