Japan will keine Asylforderer

Japan gewährte im letzten Jahr insgesamt 47 Menschen Asyl. Die Anerkennungsquote liegt bei 1,2 Prozent. 1.300 Asylforderer sitzen in einem von fünf Abschiebezentren. Diese Flüchtlinge hangeln sich von einem Asylantrag zum nächsten, sie wie das beispielsweise auch in Deutschland gängige Praxis ist. Damit ist nun Schluss.

Justizministerin Yoko Kamikawa bereitet eine Änderung der Gesetzgebung vor. Japan will die ungebetenen Gäste außer Landes schaffen, sobald der zweite Asylantrag abgelehnt wurde. Die Regierung begründet die restriktive Haltung damit, dass die ethnische Homogenität des Landes erhalten bleiben soll. Fremdfinanzierte NGO´s sind trotz dieser Ankündigung relativ ruhig. Die USA benötigen Japan als Verbündeten in Ostasien. Einen ernsthaften Widerstand nach Art von „Refugees Welcome“ wie in Deutschland gibt es in Japan nicht.


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