Kapitän nach Rettung zur Routenänderung gezwungen: Piraten vor Gericht

Sogenannte „Seenotretter“ stehen derzeit in Malta vor Gericht. Im September 2019 nahm der Tanker „El Hiblu 1“ insgesamt 108 Migranten aus selbstverschuldeter „Seenot“ auf. Als das Schiff dann Kurs auf die Libysche Küste nahm, um die Geretteten wieder an das sichere Festland zu bringen, wurden die „Flüchtlinge“ gewalttätig und drohten der Besatzung.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl interpretierte diesen Vorfall in „friedliche Notwehr“ um. Als Begründung dienten die üblichen Ausreden wie Folter, Menschenrechtsverletzungen und ökonomische sowie sexuelle Ausbeutung, die ihnen in Libyen drohen würden. Schließlich steuerte der Kapitän gegen seinen ursprünglichen Willen Malta an. Nun wird einigen Migranten der Prozess gemacht. Linke NGOs wie Borderline Europe, die Bewegung Seebrücke und der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) zeigen sich empört und lamentieren von „völlig konstruierten Vorwürfen“. Die linksextreme Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (LINKE) wollte da nicht abseits stehen und schloss sich den „Kritikern“ an: „Die Terrorismus-Vorwürfe gegen drei junge Männer, die als ›El Hiblu 3‹ bekannt sind und denen eine lebenslange Haftstrafe auf Malta droht, sind völlig konstruiert.“ Wie Jelpke das aus der Entfernung beurteilen will, bleibt ihr Geheimnis. Darüber hinaus ist nicht bekannt geworden, dass die Bundestagsabgeordnete auf eigene Kosten „Flüchtlinge“ bei sich zu Hause aufgenommen und alimentiert hat.


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