Karow darf nicht Kabul werden

Foto: Christian Buchholz

Schon zu Beginn des neuen Jahrtausend warnte der Journalist und Islamkenner Peter Scholl Latour die Entscheidungsträger der deutschen Politik vor einem Engagement – vor allem einem militärischen – in Afghanistan. Die Merkels und ihre politischen Gehilfen in Politik und Meinungsindustrie wollten aber auf diesen klugen und kenntnisreichen Mann nicht hören.

Deutsche Interessen standen am Hindukusch nicht zur Debatte. Die Bundeswehr betätigte sich stattdessen als Hilfstruppe der USA. Dass die Bundeswehr bemüht ist, ihre zivilen Helfer vor der Rache der Taliban zu schützen und zu retten, ist ehrenwert.

Aber in der Eile und Hast sind – wie in den Medien zu lesen war – abgeschobene islamistisch motivierte Gewalttäter, die sich als Asylforderer Zugang zu unserem Land verschafft haben, „zurückgeholt“ worden.

Dafür ist die großzügige Gesetzgebung und Zivilgesellschaft unseres Landes nicht da. Im Norden von Berlin-Pankow gibt es bereits fünf Asylantenunterkünfte. Im Pankower Ortsteil Karow wird jetzt eine geplante und von den Anwohnern sehnlichst erwartete Schule gestrichen und das Gelände nach 2015 zum zweiten Mal zu einer Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert, dieses Mal zu einer „Reserveeinrichtung für afghanische Flüchtlinge“: Karow darf nicht Kabul werden.

Ein Gastbeitrag von Christian Buchholz. Er ist Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für die AfD.


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