Katholische Kirche verweigert konsequente Aufklärung – wo bleiben die Austritte der Mitglieder?

Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche ist ein seit langer Zeit weitgehend tabuisiertes Thema. Die Taten wurden oft vertuscht, die Täter selten bestraft, den Opfern noch seltener geholfen. Eine Missbrauchsstudie der Bischofskonferenz belegt nun das massive Ausmaß sexualisierter Gewalt durch Priester und Ordensleute. Eine konsequente Aufklärung findet nicht statt.

Der Verein „Eckiger Tisch e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der die Interessen von Betroffenen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen speziell im Kontext der Katholischen Kirche vertritt. Dort findet Beratung und Unterstützung statt.

Der Verein stellt die Öffentlichkeit her und versucht auf Politik, Kirche und Gesellschaft einzuwirken, damit alles getan wird, um zur Überwindung von sexuellem Kindesmissbrauch durch katholische Kleriker beizutragen.

Die aktuellen Fakten zeigen, dass nach wie vor ein akuter Handlungsbedarf bei der katholischen Kirche besteht. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht einen alleinigen Aufklärungsbedarf bei der Katholischen Kirche.

Die Säkularisierung, also die Trennung zwischen Staat und Kirche, ist das eine. Pfarrer, Bischöfe und Kardinale werden teils in der B-Besoldung aus deutschen Steuergeldern bezahlt. Der tausendfache Missbrauch darf bzw. wird vonseiten des Staates nicht weiter sanktioniert. Das kann den Betroffenen und deren Angehörigen verständlich nicht erklärt werden.

Verwundert bleibt der Betrachter dieser Gesamtsituation zurück, auch dann, wenn zur Kenntnis genommen werden muss, dass eine große Austrittswelle der Mitglieder aus der Katholischen Kirche nicht zu verzeichnen ist. So tolerieren die Katholiken indirekt das „Treiben“ Gottes Bodenpersonals in der Katholischen Kirche.


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