Keine gute Woche für die Berliner SPD

Wenig erfreulich für die Berliner SPD sind zwei bezeichnende Vorgänge im laufenden Wahlkampf: Der frühere Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), hielt dieser Tage eine gemeinsame Bürgersprechstunde mit der Kandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus, Stefanie Bung, ab. Bung kandidiert allerdings nicht für die SPD, sondern für die CDU.

Buschkowsky „erklärte“ seinen Auftritt: „Ich werde jetzt aber nicht zur Galionsfigur der CDU, und ein Unions-T-Shirt ziehe ich auch nicht an“. Gleichzeitig gab es aber doch noch einen Fußtritt für seine Partei: Man habe ihn nicht gebeten dort Wahlkampfveranstaltungen zu bestreiten.

​Der frühere Bezirksbürgermeister von Berlin Hellerdorf-Marzahn, Stefan Komoß (SPD), wurde da etwas deutlicher. Er spricht sich bei der Bundestagswahl ganz offen für den Wahlkreiskandidaten der CDU, Mario Czaja aus. Komoß – ein gemäßigter Sozialdemokrat – wurde 2018 als Kreisvorsitzender durch die Linksauslegerin Iris Spranger „abgelöst“.


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