Keine Satire: Muttermilch jetzt Menschenmilch

Bekanntlich ist die Muttermilch ist für Babys sehr wertvoll. Das Kolostrom gilt deshalb auch als „flüssiges Gold“. Es ist nicht nur hochkonzentriert, sondern auch reich an Proteinen und Nährstoffen. Sie sorgen für einen guten Entwicklungsstart bei Neugeborenen.

Doch die „Muttermilch“ ist in Gefahr. Denn man will sie aus den Entbindungskliniken verbannen – sprachlich zumindest. Das Wort soll durch „Menschenmilch“ oder „Milch des stillenden Elternteils“ ersetzt werden. In England ist die Sprachpolizei schon fleißig: Die Universitätskliniken in Brighton und Sussex planen als erste Krankenhäuser des Landes, den Begriff der „Muttermilch“ abzuschaffen. Man wolle damit Trans-Personen im Zuge der Inklusion und gendergerechten Sprache anerkennen, heißt es. Außerdem sei die Bezeichnung „diskriminierend“. Darüber hinaus soll sich das Klinikportal auch von anderen Termen verabschieden, „Mutter“ wird zukünftig zum „Geburtselternteil“, „Vater“ zum „Co-Elternteil“ oder schlicht „Elternteil“. Die neuen Begrifflichkeiten sollen sich im Schriftverkehr der Kliniken niederschlagen, beispielsweise in Briefen, Flyern und im Mailverkehr. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis dieser Trend nach Deutschland überschwappt und von Randgruppen lautstark als politische Forderung erhoben wird.  

Die „Gendersternchen“ in England vergessen allerdings, dass nur Frauen ein Kind gebären können und auch nur sie durch ihre natürliche Anatomie Milcheinschuss bekommen. Folglich können auch nur Frauen Muttermilch geben. Die Verwendung des Wortes „Muttermilch“ stellt daher auch keine Diskriminierung dar, denn andersgeschlechtliche Personen fehlt hier schlichtweg die persönliche Betroffenheit.  

Auch fehlt den Gender-Befürwortern die Akzeptanz für biologische Grenzen. Ein Mann wird niemals ein Kind auf dem natürlichen Wege austragen können. Ergo wird er auch niemals Muttermilch produzieren. Selbst nach einer Geschlechtsumwandlung nicht. Um diese biologischen Grenzen sprachlich aufzuweichen – und um nichts anderes geht es den Gender-Befürwortern – werden Sprachverbote erlassen und Begrifflichkeiten ausgetauscht. Nur ändert man damit keine biologischen Gesetzmäßigkeiten.


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