Kirchenaustritte: Quittung für Bedford-Strohm

Die beide großen Kirchen in Deutschland verzeichnen massive Austritte. Aus der katholischen Kirche traten 2019 insgesamt 272.771 Menschen aus, rund 26,2 Prozent mehr als in 2018. Die evangelische Kirche verzeichnete 2019 rund 270.000 Austritte, 22,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Bislang haben steigende Löhne und Gehälter die Steuereinnahmen der Kirchen nicht wesentlich verringert. Im Durchschnitt zahlt ein Kirchenmitglied 300 Euro im Jahr. Der Chef der Evangelen, Heinrich Bedford-Strohm, hat mit den Kirchensteuern u.a. ein Schiff ausgerüstet, das angeblich in Seenot geratene Migranten auffischt und ihnen den Weg nach Deutschland ebnet. Das rief viel Zorn und Kritik hervor, was den Landesbischof aber nicht weiter interessierte. Damit ist es nun vorbei, im Corona-Jahr 2020 ist die Kirchensteuer um 800 Millionen Euro auf 11,9 Milliarden Euro eingebrochen.

Die Zahl der Kirchenmitglieder ist in den vergangenen 20 Jahren um ein Viertel auf zuletzt 43 Millionen gesunken. Wem die politischen Aktionen der Kirche missfällt, aber noch nicht ausgetreten ist, hier ein Tipp: Ein Besuch beim zuständigen Amtsgericht oder dem zuständigen Kirchenkreisamt reicht aus. Dort kann man seinen Austritt erklären.
Die gesparten 300 Euro Kirchensteuer kann man dann bei Bedarf seriösen Organisationen spenden. Wer Gottesdienste ohne politische Propaganda besuchen möchte, ohne sich über „Aktivisten“ auf der Kanzel zu ärgern, kann die Gottesdienste von Freikirchen besuchen. Z um Beispiel die Selbständig-Evangelisch-Lutherische Kirche, der u.a. die frühere Familienministerin Kristina Schröder angehört.


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