Klare Ansage von Viktor Orbán

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ist nicht nur für seine konsequente Politik zum Wohle der Ungarn bekannt, sondern auch für seine markigen Sprüche. Davon konnten sich die Journalisten am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Budapest erneut überzeugen. Befragt, was er davon halte, dass irische Fußballspieler vor der Partie Ungarn gegen Irland am vergangenen Dienstag niederknieten, um gegen Rassismus und Ausgrenzung zu reagieren, antwortete er: „Wenn du zu Gast bist in einem Land, dann provoziere nicht die Ortsansässigen”. Die Geste der Iren sei eine “unhöfliche Provokation” gewesen. Und der fußballbegeisterte Politiker fügte hinzu: “Mit dieser Niederknierei sympathisiere ich in keiner Weise. Derlei gehört nicht auf die Sportplätze.” Der Ungar knie vor dem lieben Gott und vor seiner Heimat nieder und wenn er um die Hand seiner Liebsten anhalte. “In jedem anderen Fall wäre das kulturfremd.”

Foto-Quelle: Von European People’s Party – EPP Summit, Brussels, December 2018, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82477683


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1 Kommentar zu "Klare Ansage von Viktor Orbán"

  1. Gut gebrüllt Löwe.
    Solche politischen Gesten gehören nicht auf den Sportplatz. Sport muss politikfrei bleiben. Sport vereinigt alle Weltanschauungen, Religionen und Kulturen. Daq spielt der Moslem neben dem CVhristen, der Schwarze neben dem Weissen, der Akademiker neben dem Hilfsschüler. Alle politischen Gesten treiben einen Keil zwischen die Gemeinsamkeiten die den Sport ausmachen. Aber das ist vermutlioch von den politischen Aktivisten gewollt.

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