Köln: Muezzins dürfen öffentlich zum Gebet rufen

Der ehemalige Bundespräsident und Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) äußerte seinerzeit zum “Tag der deutschen Einheit” im Jahr 2010 in Bremen: “Der Islam gehört zu Deutschland.”

Mit rund 5,5 Millionen Muslimen leben in Deutschland ein Drittel davon in Nordrhein-Westfalen (NRW). Ca. 3.000 Moscheen existieren in Deutschland.

Nur etwa ein Prozent lassen den Muezzin per Lautsprecher zum Gebet rufen. Zum ersten Mal rief der Muezzin im Jahr 1985 in der Stadt Düren zum Gebot. Dies wurde vorher gerichtlich erstritten.

Jetzt das Novum in NRW: Die Domstadt Köln will jetzt in einem “Pilotprojekt” Gebetsrufe durch den Muezzin von sämtlichen 45 Moscheen genehmigen.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sprach von einem „Zeichen des Respekts“, von religiöser Freiheit und Vielfalt.

Um die zu erwartenden Einwände zu entkräften, wurde das “Projekt” mit einer Reihe von Auflagen versehen.

Weder die katholische Kirche (Kölner Dom) noch die CDU haben sich bisher zu dem “Projekt” öffentlich geäußert.


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