Krach im Hause Marx – Linke in Not

Im Westen der Republik kämpft die LINKE meist mit der 5-Prozent-Hürde. Nur im Saarland kommt die Partei auf zweistellige Ergebnisse. 2017 waren es immerhin noch 12,9 Prozent. Der Slogan „Ein Oskar für das Saarland“ zog Stimmen an. Oskar Lafontaine „riecht“ eben anders als DDR, Stasi, Stacheldraht und geteiltes Deutschland.

Aber die Säuberung der linken Partei, um sie auf internationalistisch-trotzkistischen Kurs zu bringen, macht auch vor dem kleinsten Flächenland nicht halt. Der einzige Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende Thomas Lutze soll sich 2017 die Mehrheit auf dem Landesparteitag auf – na sagen wir mal – „unkonventionelle“ Weise verschafft haben.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Lutze wegen zahlreicher Vorwürfe von Urkundenfälschung bis Stimmenkauf. Die Landtagsfraktion steht hinter Lafontaine: „Es besteht die Gefahr, dass Thomas Lutze während des Bundestagswahlkampfes wegen Urkundenfälschung und anderer Vergehen angeklagt wird. Wie will der Landesvorstand das vor den Mitgliedern und vor allem vor den Wählerinnen und Wählern vertreten?“ Lutze seinerseits hat Lafontaine aufgefordert die Partei zu verlassen.

Die um den Wiedereinzug in den Bundestag bangenden Kommunisten sorgen sich darum, überhaupt eine gültige Vorschlagsliste beim Landeswahlleiter vorlegen zu können.


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