Krankenhaus-Schließungen in Deutschland – wie steht es um die Hospitalisierungsrate – wie glaubwürdig ist die Politik von Karl Lauterbach?

Seit  über zwei Jahren warnt und mahnt der inzwischen zum Bundesgesundheitsminister ernannte Prof. Karl Lauterbach (SPD) die deutsche Bevölkerung. Inzidenz- und Hospitalisierungszahlen begegnen den Menschen in ihrem täglichen Alltag. Fragwürdig erscheint deren Ermittlung und Aussagekraft. Auch ergeben sich Fragen in Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der veröffentlichen Daten.

In der Öffentlichkeit bestehen große Zweifel, die sich anhand von zwei Fragen konkretisieren:

  1. Wie glaubwürdig erscheint das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Blick auf die dort ermittelten Inzidenzzahlen?
  2. Wie glaubwürdig erscheinen die Zahlen in Bezug auf die Belegung der Krankenhausbetten auf den Intensivstationen?

Im Ergebnis erscheinen die Antworten unglaubwürdig, so dass insgesamt ein Vertrauensschaden in der Öffentlichkeit entstanden ist.

In diesem Zusammenhang reiht sich die Schließung des ersten Krankenhauses des Jahres 2022 ein. Am 31. März 2022 soll die Sana Klinik Roding im Landkreis Cham seine Arbeit einstellen. 9.986 Menschen aus der Umgebung wird damit die wohnortnahe stationäre Grundversorgung entzogen.

Der Trend zum Abbau von Krankenhäusern setzt sich unter dem neuen Gesundheitsminister ungebrochen fort: Seit Prof. Lauterbachs Ernennung zum Bundesgesundheitsminister wurden bereits zwei Krankenhäuser und darüber hinaus etliche Abteilungen geschlossen.

Geschlossen und eingeschränkt wurden die Leistungen nachfolgender Kliniken:

  • Lungenklinik Borstel in Segeberg, Schleswig-Holstein
  • Main-Spessart-Klinikum Marktheidenfeld in Bayern
  • Hauptabteilung Kinder- und Jugendmedizin in der Helios-Klinik in Leisnig
  • Kreißsaal im Ratzeburger DRK-Krankenhaus
  • Geburtshilfe im Krankenhaus in Eckernförde
  • Klinik Schongau steht vor der Schließung
  • Geburtsabteilung in Preetz in Schleswig-Holstein
  • Geburtsabteilung im Bethanien-Klinikum im nordrhein-westfälischen Iserlohn

In Deutschland werden damit lebenswichtige Stationen und Krankenhäuser geschlossen. Damit droht der Verlust von vielen Arbeitsplätze.

Vor dem Hintergrund der laufenden Diskussionen über die grundsätzliche stationäre Versorgung in Krankenhäusern in Deutschland sowie deren Kapazitäten erscheint die Politik des SPD-Gesundheitsministers Prof. Karl Lauterbach mehr als fragwürdig, kritisch und in letzter Konsequenz unglaubwürdig.

Begriffe wie „Triage“ und die praktische Verschiebung lebensnotwendiger Operationen von u. a. Krebs- und Herzpatienten werfen ein zusätzliches fatales Licht auf die Gesundheitspolitik der aktuellen Bundesregierung.


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