Krieg zwischen Russland und der Ukraine vermeiden – Fokus auf diplomatische Lösung richten

In Zeiten der Pandemie werden häufig Themen, die selbstverständlich stattfinden, medial und journalistisch vernachlässigt. Eines dieser Themen spielt sich im so genannten „Ost-Ukraine-Konflikt“ ab. Russland und damit der Kreml droht mit einem Eingreifen, mit einer Intervention in der Ukraine. Russland hat Truppen an die ukrainische Grenze verlegt. Der Kreml stellt eine Eskalation der Spannungen in der Ostukraine fest. Diese Situation ist für Europa und die Welt in keiner Weise unproblematisch.

Pro-russische Separatisten kämpfen verstärkt gegen die ukrainische Armee an der so genannten Demarkationslinie. Dieses vollzieht sich seit Februar 2021. In der Folge zog der Kreml seine Truppen in den Grenzregionen zusammen. Der seit 7 Jahren andauernde Russland-Ukraine-Konflikt droht erneut zu eskalieren. Von daher wächst international die Sorge eines Krieges in der dortigen Region. Die seit Jahren bestehenden Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland unter deutsch-französischer Beteiligung stocken und haben den Anschein, festgefahren zu sein.

Bereits am Donnerstag forderte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Präsident Wladimir Putin auf, die Truppen abzuziehen. Davon unbeeindruckt bleibt der Kreml bei seiner Haltung, im Falle eines neuerlichen Bürgerkrieges in Donezk einen Einsatz des russischen Militärs voranzutreiben. Ziel Russlands ist es, russische Staatsbürger in der Ost-Ukraine zu schützen, weil es um die Sicherheit des Landes gehe. Über 400.000 Menschen haben dort die russische Staatsbürgerschaft.

Als überaus problematisch erweist sich, dass die Ukraine den Friedensplan aus dem Jahr 2015 nicht umsetzt. Darauf dringt jedoch die russische Führung. Es bleibt zu hoffen, dass sich kein Krieg in Europa entwickelt und der politische Fokus verantwortlich auf diplomatische Lösungen gelegt wird.


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