„Kriegstourismus“ deutscher Politiker in die Ukraine – unglaubwürdig, frech und ungehörig  

Internationale, europäische und deutsche Politiker geben sich in der Ukraine, speziell in Kiew, die Türklinke in die Hand. Zuletzt wurden „tolle“ Bilder für die deutsche Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bei strahlendem Sonnenschein produziert. Weitere Mitglieder der Bundesregierung sowie der Bundespräsident sollen folgen.

Das Verhalten weltweit aktiver Politiker, aber besonders diejenigen aus Deutschland (Friedrich Merz lässt grüßen), lässt sich nicht anders als „Kriegstourismus“ bezeichnen.

Will mal offiziell symbolisieren, an der Seite der Ukraine zu stehen, so interessiert die politisch Verantwortlichen in dem Land doch nur, wer das Kriegsmaterial (Waffen, schweres Gerät) möglichst gratis liefert und wer im Anschluss an einen Waffenstillstand den Wiederaufbau in der Ukraine finanziert.

Eines steht fest: Es wird Deutschland sein. Vollmundig präsentieren sich die linksgrünen Vertreter der deutschen Bundesregierung mit dem Ampelregierungs-Sympathisanten Friedrich Merz (CDU), indem sie bereits jetzt mit dem „Scheckbuch“ winken und einen Jahrzehnte andauernden Beitritt der Ukraine in die Europäische Union (EU) in Aussicht stellen.

Zur Erinnerung: Wie fällt noch gleich die innenpolitische Finanzierung der Flutkatastrophe im Ahrtal aus? Korrekt, die Bundesregierung ist nicht an der eigenen Bevölkerung interessiert. Sie verteilt die deutschen Steuergelder in der Welt. Zuletzt 10 Milliarden Euro an Indien, um angeblich den dortigen Klimaschutz zu finanzieren.

Tatsächlich bezieht Indien weiterhin Öl aus Russland. Das ist Deutschland bedingt durch die verhängten Russlandsanktionen verwehrt. Frage: Könnte es sein, dass auf den Weltmeeren (die staatenlos sind) von indischen Frachtern das russische Öl auf deutsche Schiffe transferiert wird und die 10 Milliarden Euro das russische Öl gegenüber Indien finanziert?

Die Bundeswehr engagiert sich seit den Neunzigerjahren dauerhaft und teils langjährig in den Auslandseinsätzen. Anfangs in Bosnien, später in Kosovo bis zum Einsatz in Mali. Aktuell ist die Truppe in Europa, Asien und Afrika sowie im Mittelmeer im Einsatz“. So erklärt es die Internetpräsenz der Bundewehr.

Mit der Beteiligung an Auslandseinsätzen leistet die Bundeswehr einen wesentlichen Beitrag zu weltweiter Sicherheit und Stabilität. Die deutschen Soldatinnen und Soldaten bilden malische, irakische und libanesische Streitkräfte aus. In weiteren Einsätzen beraten sie die nationalen Sicherheitsbehörden und sorgen für die sanitätsdienstliche Versorgung. Sie überwachen verschiedene Seegebiete und verhindern so zum Beispiel Piraterie und schützen die Transporte des World Food Programms. In Litauen sichert die Truppe mit ihren Bündnispartnern die Ostflanke der NATO“, informiert die Bundeswehr weiter.

Das Statistische Bundesamt fasst zusammen, dass aktuell an der NATO-Mission „enhanced Forward Presence“ in Litauen zum 25. April 2022 insgesamt 1.042 deutsche Soldaten und Soldatinnen beteiligt sind. Insgesamt waren zum Zeitpunkt der Erhebung knapp 3.600 Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen bzw. bei anerkannten Missionen eingesetzt.

Hier stellt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden in einer Übersicht die Auslandseinsätze der Bundeswehr dar:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/72703/umfrage/anzahl-der-soldaten-der-bundeswehr-im-ausland/

In keinem anderen weltweiten Kriegsgebiet findet ein derartiger „Kriegstourismus“ statt, wie er in der Ukraine durchgeführt wird. Die Tatsache, dass sich dieser Konflikt auf dem europäischen Kontinent ereignet, reicht nicht aus, um die politisch-touristischen Aktivitäten zu rechtfertigen.

Die Ampelkoalition will sich – wie üblich – moralisch erhöhen und sich als besondere Unterstützter aufspielen.

Die deutlichen Worte des ukrainischen Botschafters in Deutschland wirken im Kontext des „Kriegstourismus“ unglaubwürdig, frech und ungehörig. Diese Adjektive passen ebenso auf die ukrainische Reisetätigkeit deutscher Spitzenpolitiker in das ukrainische Kriegsgebiet.


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