Lauterbach fordert “2-G-Regel” für NRW

Der Bundestagswahlkampf ist in vollem Gange. Jetzt legt Talkshow-Dauergast Prof. Karl Lauterbach los. Der SPD-Politiker, der seinen Wahlkreis in Leverkusen und damit in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat, schlägt wieder warnend und sorgenvoll Alarm.

Auf Grund der steigenden Infektionen in NRW verliere das Bundesland die Kontrolle. In Leverkusen liege der Inzidenzwert bei 190. „Wenn wir bis zur Bundestagswahl so weitermachen, werden in den nächsten fünf Wochen zu viele Menschen schwer erkranken”, prognostiziert der SPD-Gesundheitsexperte.

Um dies zu verhindern, müsse überall die “2-G-Regel” anwenden. Danach gelten für Ungeimpfte andere Regeln als für Geimpfte und Genesene.

Im Ergebnis bedeutet das: Ungeimpften Menschen (auch mit negativem Testergebnis) wird kein Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen gewährt.

Während des vergangenen Treffens zwischen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten hatte sich die Regierung gegen die “2G-Regel” entschieden.

NRW weist mit einer “7-Tage-Inzidenz” von derzeit 99 die höchste Inzidenz aus. Ministerpräsident des Bundeslandes ist der Kanzlerkandidat von CDU und CSU Armin Laschet. Nicht, dass Prof. Lauterbach sich deshalb so energisch im Bundestagswahlkampf warnend äußert!


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