Lawrow sieht Gefahr eines 3. Weltkrieges – Vergleich mit “Kuba-Krise”

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht aktuell eine reale Gefahr eines dritten Weltkriegs. „Die Gefahr ist ernst, sie ist real, sie darf nicht unterschätzt werden“, äußerte Lawrow im russischen Fernsehen.

Mit Blick auf die “Kuba-Krise” des Jahres 1962 folgert Lawrow, dass es „damals tatsächlich nur wenige Regeln gab, geschriebene Regeln“. Die „Verhaltensregeln“ seien damals ziemlich klar gewesen. In Moskau wie in Washington sei klar gewesen, wie man sich zu verhalten habe.

Heute im Jahr 2022 gebe es laut Sergej Lawrow wenige Regeln. Einzig der atomare Abrüstungsvertrag “New Start” regelt noch die Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung. Alle weiteren Instrumente seien praktisch zerstört.

Darüber hinaus vergleicht der russische Außenminister die Kommunikationskanäle der Kubakrise mit den aktuellen. Ein damals existenter Kanal zwischen der Sowjetunion und den USA besteht heute nicht und es wird auch nicht der Versuch unternommen, diesen zu schaffen.


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