LEGO auf LGBTQ-Kurs

Der dänische Spielwarenhersteller LEGO (Umsatz 2020: 5,9 Mrd. Euro) will offenbar keinen Ärger mit linken Nichtregierungsorganisationen (NOG). Darum werden nun auch die Kleinsten im Kinderzimmer mit Figuren von LGBTQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender-Personen und queere Bevölkerungsgruppen) penetriert: In diesem Monat kommt ein neues Set in die Ladenregale, das dem Zeitgeist Rechnung trägt. Das Lego-Set „Everyone is Awesome“ ist in den Regenbogenfarben gehalten und das soll eine Botschaft für angebliche Toleranz und so weiter und so fort sein.

LGBT+ Danmark, der Landesverband für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transpersonen, lobt die Initiative: „Das begrüßen wir sehr. Es ist eine gute Sache, dass ein großer Konzern wie LEGO die Vielfalt feiert“, so Sekretariatschefin Susanne Branner Jespersen.

Wer allerdings auf derartige Propaganda verzichten will, findet bei den ohnehin preiswerten chinesischen Konkurrenten von LEGO entsprechende Alternativen, so beispielsweise bei der Firma Qman. Die im südchinesischen Guangdong ansässige Firma wird von LEGO mit juristischen Tricks behindert, sich in Europa zu etablieren. Der deutsche Importeur Thorsten Klahold aus Paderborn hatte sich öffentlich wirksam gegen die juristischen Winkelzüge des bisherigen Fast-Monopolisten aus Dänemark gewehrt (der Blaulichtblog berichtete). Der Imageschaden für LEGO war beachtlich. Will der Spielzeug-Riese nun mit diesen Verbeugungen vor der „Politischen Korrektheit“ verlorenes Ansehen wieder aufholen?

LGBT+ Danmark sieht jedenfalls beim Lego-Kernpublikum Handlungsbedarf. Um Normalität bemühte arglose Eltern sollten sich überlegen, ob sie künftig auf LEGO verzichten. Denn Propaganda hat nichts im Kinderzimmer zu suchen.


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