Leonie

Foto: Rechtsanwalt Markus Roscher-Meinel

Leonie ist ein 13jähriges Mädchen aus Wien, das in der letzten Woche von einer Gruppe afghanischer Männer mit einer ungeheuren Menge an Drogen betäubt, danach vergewaltigt und am Ende, mindestens durch Unterlassen von Hilfsmaßnahmen, getötet wurde. Ein Fall, wie wir ihn seit 2015 leider in aller Regelmäßigkeit erleben. Meistens weicht einer kurzen Empörung stets die Mahnung von Politikern, den Vorfall nicht zu verallgemeinern und gegen die humanitäre Zuwanderungs- und Asylpolitik der jeweiligen Regierungen zu instrumentalisieren. Das Mitleid für die Opfer wandelt sich dann schnell zu Sympathie- und Solidaritätsbekundungen für die Zuwanderer, denn schließlich soll durch solche „Einzelfälle“ das grundsätzliche „Ja“ zu einer multikulturellen Zukunft der mitteleuropäischen Länder, insbesondere Deutschlands, nicht gefährdet werden. Ein routinemäßiger Vorgang inzwischen.

Doch was diesmal geschah, erinnert fast schon an die Vorgänge um das französische Satireblatt Charly Hebdo. Dieses hatte es gewagt, sich mit Mohammed entsprechend dem Anspruch des Blattes satirisch auseinanderzusetzen. In der Folge wurden deren Redaktionsräume von zwei radikalen Islamisten gestürmt und nahezu sämtliche Redakteure erschossen. Diesmal wurde zwar (noch) niemand erschossen, doch der politische Ansatz, nämlich die Meinung und Pressefreiheit zu unterdrücken, war derselbe. In Wien stürmten 20 vermummte Linksextremisten (die Medien nennen sie liebevoll „Aktivisten“) die Redaktionsräume von oe24 und protestierten dort gegen die „rassistische Berichterstattung“. Anlass war die Tatsache, dass die betreffende Redaktion die afghanische Herkunft der Täter in ihrer Berichterstattung genannt hatte. Mehrere Mitarbeiter der Redaktion wurden daher von den Linksextremen der Gruppe „Alerta Feminista“ angegriffen und verletzt. Immerhin wurde dieser Vorgang von der österreichischen Politik verurteilt (was man in Deutschland nicht unbedingt erwarten könnte). Außerdem ermittelt das österreichische Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung gegen die „Aktivisten“. Immerhin. Der Vorgang zeigt jedoch, dass es zukünftig immer schwieriger werden könnte, eine freie Berichterstattung der Presse (wie bei Charly Hebdo im Hinblick auf Islamkritik) zu gewährleisten. Die radikalen Umwandler werden, insbesondere in Deutschland, flankiert von einer links unterwanderten Presse- und Politiklandschaft, mit allen Mitteln versuchen, ihre für viele unserer Bürger tödlichen Träume von der totalen Zuwanderung kulturfremder Menschen durchzusetzen und nicht etwa durch eine kritische, oder besser wahrheitsgemäße, Berichterstattung gefährden lassen. Das Klima wird rauer, für die zahlreichen Opfer wie Leonie, ist es ohnehin zu spät.

Ein Gastbeitrag von Markus Roscher-Meinel. Er ist Fachanwalt für Erbrecht und Strafrecht.


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