Lindners sonderbare Wandlung in Sachen Freiheitsrechte

Foto: Von Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=87139429

Als die Merkel-Regierung im vergangenen Jahr anlässlich der Corona-Pandemie die Bürger- und Freiheitsrechte nach und nach einschränkte, war es neben der AfD auch die kleine Oppositionspartei FDP und ihr charismatischer Vorsitzender Christian Lindner, die sich als Hüter der Grundrechte bemerkbar machten. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit kritisierte die Lindner-Truppe die Einschränkungen der Handlungsfreiheit der Menschen in Deutschland und erwarb sich dadurch viel Sympathie bei den Bürgern. Und so konnte die FDP mit 11,5% der gültigen Zweitstimmen auch ein beachtliches Ergebnis bei der Bundestagswahl im Herbst des letzten Jahres einfahren, was letztlich zu einer Koalition mit der SPD und den B90/DIE GRÜNEN führte.

Nach der Wahl will man von solchen hehren Zielen bei der FDP nichts mehr wissen. Denn schon Konrad Adenauer wusste: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” – War man bei der FDP noch vor der Bundestagswahl der Meinung, dass Ungeimpfte nicht diskriminiert werden dürfen, sieht die Realität nach der Wahl und mit Regierungsbeteiligung der Freien Demokraten ganz anders aus. Nun geht es den Ungeimpften sogar mit einer geplanten Impfpflicht an den Kragen. Wie sich das mit den Werten der „Freiheitspartei FDP“ vereinbaren lässt, bleibt das Geheimnis von Christian Lindner.

Der BLAULICHTBLOG veröffentlicht nachfolgend ein Zitat sowie eine Filmsequenz (Quelle) dazu, in der sich Christian Lindner – wohlgemerkt vor der Bundestagswahl – für die Freiheitsrechte der Bürger auch in Corona-Zeiten aussprach. Urteilen Sie selbst, liebe Leser:

“…Wir sind nämlich der Auffassung, dass Ungeimpfte nicht diskriminiert werden dürfen. (…) Meine Meinung ist: In einer Gesellschaft, wo so viele geimpft sind, kann der Ungeimpfte sich höchstens selbst gefährden. Deshalb sollen auch im Herbst Ungeimpfte zum Beispiel in die Gaststätte gehen können, vielleicht mit der Voraussetzung eines negativen Tests, den sie aber nicht bezahlen müssen, sondern das macht die Solidargemeinschaft. (…) Das sage ich vor den Wahlen und nach den Wahlen.”

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