Linke Parteien verlieren auch in Madrid

Auch in Spanien haben rechte und bürgerliche Parteien Wahlerfolge. Bei den Regionalwahlen in der Hauptstadt Madrid kam Isabel Ayuso mit der Volkspartei PP (vergleichbar mit der CDU vor der Ära Merkel) mit 45 Prozent in die Nähe der absoluten Mehrheit. Sie verdoppelte damit ihr letztes Ergebnis. Die Rechts-Partei Vox – vergleichbar mit der AfD – erreichte neun Prozent. Vox ist der bevorzugte Koalitionspartner von Isabel Ayuso. Die mit der deutschen FDP vergleichbare Ciudadanos verlor rund 16 Prozent und gehört dem Regionalparlament nicht mehr an.

Die drei linken bzw. linksextremen Parteien haben auch zusammen genommen keine Mehrheit mehr. Isabel Ayuso hat schon ein nächstes Ziel im Auge. Sie will Ministerpräsident Pedro Sánchez ablösen. Ein bürgerliches Bündnis aus PP, Vox und den Liberalen sollte das schaffen können. Auf die Idee, VOX auszugrenzen, wie das die deutsche Merkel-CDU praktiziert, kommt in Spanien niemand. Das frühere SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ pöbelt angesichts des Wahlergebnisses: „Freiheit und Faschismus“. Entsprechende Vorhaltungen wies Isabel Ayuso zurück.


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