Linksextremistische Vereinigung gesprengt

Vor genau einer Woche hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen vier mutmaßliche Mitglieder einer linksextremistischen kriminellen Vereinigung erhoben. Die Sicherheitsbehörden werfen der Bande Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung, gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung, besonders schweren Landfriedensbruchs, räuberischer Diebstahl, Sachbeschädigung sowie der Urkundenfälschung vor. Die auch überregional vernetzte Vereinigung soll gewaltsame Angriffe gegen Personen, die aus ihrer Sicht der „rechten Szene“ angehörten, durchgeführt haben. Die Aktionen wurden für gewöhnlich intensiv vorbereitet. So sind die späteren Opfer teilweise umfangreich observiert worden, um Tagesabläufe und Lebensgewohnheiten auszuspähen.

In mindestens sechs Fällen soll es nach Kenntnis der Sicherheitsbehörden zu gewalttätigen Übergriffen auf Personen der „rechten Szene“ gekommen sein, wobei die Täter ihr Opfer mit Schlagstöcken, Reizstoffsprühgeräten und Hämmer angriffen und dadurch teilweise lebensgefährlich verletzten.

Der Soko LinX in Sachsen ist es zu verdanken, dass die über drei Jahre agierende kriminelle Vereinigung gefasst wurde. Die Soko wurde Ende 2019 gegründet, nachdem es im Freistaat vermehrt zu Brandanschlägen, Körperverletzungsdelikten sowie Übergriffen auf Polizisten kam, die offenkundig von Linksextremen ausgingen. Fortan ermittelten 20 Polizisten und zwei Staatsanwälte im linksradikalen Milieu. Nur durch akribische Ermittlungen und Dauerobservationen konnten die Fahnder nun ein Mosaik zusammenfügen, was zur Verhaftung und Zerschlagung der Gruppe führte.


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