Lokführer streiken – GdL lässt die „Muskeln spielen“! Was können Reisende jetzt tun?

Mitten in den Sommerferien ist es wieder soweit. Die Gewerkschaft der Lokführer (GdL) lässt die “Muskeln spielen” und streikt seit gestern 19:00 Uhr. Die kleine Gewerkschaft GdL, die im Konzern der Deutschen Bahn AG um ihr Überleben kämpft, will es jetzt im Bundestagswahlkampf wissen. Gewerkschaftsboss Claus Weselsky kämpft um seine Machtposition. Soviel zur politischen Ausgangslage.

Die Bundesregierung steht nun zusätzlich unter Druck, will sie einen langen Streik abwenden. Sie wird in der Folge die hohen Forderungen der GDL noch überbieten, um Ruhe in der (Bahn-)Bevölkerung so kurz vor der entscheidenden Wahl zu bekommen. Diese Drucksituation versucht die GdL für sich jetzt auszunutzen.

Doch was können in dieser Situation die betroffenen Bahnkunden tun? Hier einige Vorschläge:

  1. Die Nachrichtenlage regelmäßig im Blick behalten.
  2. Die geplante Bahnreise durch Auto oder Flugzeug ersetzen.
  3. Möglichst Reisen ohne viele Umsteigepunkte buchen.
  4. Reisende sollten sich am Bahnsteig oder unter der Telefonnummer 0800 0996633 auf dem aktuellen Stand halten.
  5. Private Anbieter nutzen: MyTaxi, IC Bus, Uber, Eurolines, Flixbus, Flixtrain etc.

Zu beachten ist, dass grundsätzlich bei streikbedingten Ausfällen die Bahn verantwortlich ist. Reisende können einen anderen – auch teureren – Zug buchen. Voraussetzung dafür ist, dass der gebuchte Zug entweder ausfällt oder eine Verspätung von mehr als 20 Minuten aufweist.


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