Mainstream-Journalist beweihräuchert sich

Hans Demmel ist das, was man einen Haltungsjournalisten nennen könnte. Der frühere Geschäftsführer des Nachrichtensenders n-tv hat sich fünf Monate lang nun aus alternativen Medien informiert und wundert sich darüber, dass die Welt anders aussieht, wenn man sich bei Tichys Einblick, MMNews, KenFM, Compact, Junge Freiheit oder dem BLAULICHTBLOG informiert. Vielleicht wird ja auch umgekehrt ein Schuh draus: Wenn man nur die Mainstream-Medien konsumiert, bekommt man eben nicht alles mit, was in der Welt passiert.

Tatsächlich werden von der legendären Silvesternacht in Köln, den „Ausländerjagten“ in Chemnitz über den jüngsten Skandal über das Parteien Ranking in Sachen Umweltschutz bei WDR – na sagen wir mal – strukturierte Nachrichten publiziert, die von immer weniger Medienkonsumenten als Tatsachen angesehen werden. Also scheint ein Glaubwürdigkeitsproblem des öffentlich-rechtlichen Staatsfunks zu existieren.

Die Deutungshoheit von Demmel und Konsorten geht verloren. Die Betroffenen versuchen dem entgegenzutreten. Ob nun beim Faktenfinder der ARD oder mit dem Buch „Anderswelt. Ein Selbstversuch mit rechten Medien“ von Hans Demmel – na ja die Auflage dürfte überschaubar bleiben. Ein Haltungsjournalist bescheinigt anderen Haltungsjournalisten, dass die rechten Medien „Hetze, Hass und Häme“ verbreiten und sie selbst die Wahrheit gepachtet haben. „Wahrheit“? Ja – in Westberlin hieß das Blatt der hiesigen SED “Die Wahrheit“.


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