Mangel an Magnesium legt Wirtschaft lahm – harte Zeiten erwartet

Inflation, Entlassungen, Erhöhung der Sozialversicherungen (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung) sowie Abgabenerhöhungen (CRohstoffmangel wird auf breiter Front zum Problem für die deutsche Industrie. Gerade im Automobilbau kann auf Magnesium und Aluminium nicht verzichtet werden. Ob sich die Lage mit einem Auslaufen der chinesischen CO₂-Sparpläne entspannt, zeigt sich Anfang 2022. Bis dahin allerdings, könnten die Vorräte vielerorts bereits aufgebraucht sein.

Da China marktbeherrschend ist, droht neben der andauernden Chip-Krise nun also ein kompletter Produktions-Stopp. Denn während der Mangel an Halbleitern teilweise durch Downgrades von Ausstattungen abgefedert werden kann, gestaltet sich der Verzicht auf Bauteile wie etwa ein Getriebegehäuse eher schwierig. Gegenüber tagesschau.de sagte Gesamtverbands-Sprecher der Aluminium-Industrie Tim Stappen, dass Deutschland und Europa besonders stark von Lieferengpässen betroffen seien, weil die einheimische Magnesiumproduktion bereits 2001 wegen Dumping-Importen aus China aufgegeben wurde. Von “Dumping” kann indes keine Rede mehr sein, denn die Tonne Aluminium hat sich im letzten Jahr um gute 60 Prozent verteuert, bei Magnesium ging es sogar 75 Prozent – auf 9.000 Dollar (rund 7.550 Euro) pro Tonne.


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