Mosambik von Moslems befreit

​Elitetruppen aus dem Nachbarland Ruanda schlugen in der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks die Terroristen des Islamischen Staat (IS), die in einigen Mainstream-Medien verniedlichend „Rebellen“ genannt werden, in die Flucht. Um die Hafenstadt Mocímboa da Praia mochten die Al-Shabab-Kämpfer gar nicht mehr kämpfen und suchten das Weite. In den gewaltsamen Auseinandersetzungen im Vorfeld der Stadt ließen die selbsternannten Gotteskrieger 70 Gefallene zurück.

​Am 24. März 2021 hatten die Moslems die Stadt eingenommen und alle Versuche der Armee Mosambiks abgewehrt, sie zurückzuerobern. Die Soldaten aus Ruanda waren daraufhin am 9. und 10. Juli 2021 nach Ruanda verlegt worden und traten unverzüglich zur Offensive an. Die Spezialeinheiten des ostafrikanischen Binnenlandes sind nicht gerade dafür bekannt, lange zu verhandeln. Ein Vorgehen, was die Terroristen offenbar beeindruckte.  

Hinter Ruanda wird Frankreich vermutet, dass die ruandische Armee ausgebildet und bewaffnet haben soll. Denn die Provinz Cabo Delgado gilt als gasreiche Region und das französische Gasunternehmen Total hatte dort den Ausbau seiner Anlagen wegen der Terroristen stoppen müssen – ein Projekt mit einem Volumen von 20 Milliarden Dollar lag damit zunächst auf Eis.


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