Multikulti in Deutschland gescheitert – Integration auf den gesellschaftlichen Prüfstand stellen

Der Islam gehört zu Deutschland. Ein geflügeltes Wort in Zeiten gesellschaftlich nicht stattfindender Debatten. Spätestens seit den 60er Jahren diskutiert die Bundesrepublik Deutschland, ob es sich als Einwanderungsland mit einer multikulturellen Gesellschaft definiert. Eine von Bassam Tibi initiierte Debatte hinsichtlich einer zu manifestierenden „Deutschen Leitkultur“ wurde politisch niedergestimmt. Eine objektive gesellschaftliche Auseinandersetzung über die Auswirkungen der Flüchtlingskrise des Jahres 2015 existiert ebenso nicht. Haltung, Gesinnung und die korrekte „gesellschaftspolitische Brille“ dominieren das Gebot der politisch linksgrünen Stunde im Wahljahr 2021.

Besonders die Linken und Grünen, aber ebenso die SPD und CDU fallen mit ihrer politisch bunten Schwerpunktsetzung auf. Die FDP präsentiert sich nach allen Seiten offen, quasi bunter als bunt. Das Bild der „multikulturellen Gesellschaft“ wird von diesen Parteien konsequent als gesellschaftspolitisches Erfolgsmodell medial verkauft. Politische Talkshows unterstützen diese unkritische Verbreitung allemal.

Ihre Taktik zeigen die Parteien in der permanenten positiven Darstellung des sozialen Einbezugs bisher ausgeschlossener gesellschaftlicher Minderheiten. Ferner fordern sie die Aufnahme von Immigranten in das nationale Sozialgefüge. Als argumentative Unterstützung dienen erfolgreiche Lebensgeschichten von überwiegend muslimischen Menschen. Indem diese in politisch repräsentative Funktionen befördert werden, soll so die in Deutschland gelungene Integration begründet werden. Namen wie Aydan Özoğuz, Aygül Özkan, Cem Özdemir, Amira Mohamed Ali oder Sawsan Chebli fallen in diesem Kontext besonders auf. All jene verschaffen den Eindruck einer mehrheitlich gelungenen gesellschaftlichen Integration. Der politisch gesunde Menschenverstand wird unbeirrt ausgeblendet.

Clankriminalität, muslimisch geprägte Stadtteile sowie das gesellschaftliche Auftreten bestimmter Gruppen mit Migrationshintergrund rücken das Bild der „multikulturellen Gesellschaft“ in ein anderes Licht. Der informierte und mündige Bürger fragt sich, ob die Integration in Deutschland eine Einbahnstraße darstellt? Wie verhalten sich derart erfolgreich integrierte Spitzenpolitiker tatsächlich? Folglich gehört die Integration auf einen gesellschaftlichen Prüfstand.

Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli fällt durch ihre mediale Zurschaustellung der auf sie bezogenen Themen Herkunft, Werdegang und Erfolge ihrer Familie regelmäßig auf. Als prominentes Mitglied der Familie übt sie seit Dezember 2016 das Amt der Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und der Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei aus. Zuletzt scheiterte ihre SPD-Direktkandidatur für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf gegen den amtierenden Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Spätestens seit einem Bericht in der „Welt“ ist es nur recht und billig, einmal hinter die Fassade der Familie Chebli zu blicken.

Im juristischen Raum stehen die persönliche Bereicherung zweier Nichten der Politikerin sowie  umstrittene Geschäfte ihres Ehemannes. Cheblis Mann hatte sich in seiner Funktion als führender Mitarbeiter der Berliner landeseigenen Vivantes Kliniken um selbstzahlende arabische Patienten aus reichen Golfstaaten gekümmert – so genannte Gesundheitstouristen. Zudem sollen zwei Nichten der Staatssekretärin in einem Tochterunternehmen der Klinik namens „Vivantes International“ tätig gewesen sein. In diesem war Cheblis Ehemann leitend beschäftigt. Im Anschluss an eine dort durchgeführte Revision wurden die Nichten wegen Unterschlagung von Patientengeldern in Höhe von Euro 100.000 entlassen.

Die „Welt“ recherchierte einen Zusammenhang des Chebli-Ehemannes zur Maskenaffäre des zurückgetretenen CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel. Dieser soll auf Provisionsbasis einem privaten Klinikkonzern Schutzmasken angeboten haben. Das Geschäft kam nicht zustande. Ob gegen Angehörige Cheblis ermittelt werde, ist noch nicht bekannt. Sawsan Chebli äußerte sich auf Anfrage bisher nicht. Eine Sprecherin von Bürgermeister Michael Müller (SPD) informierte, es lägen zu den Vorwürfen keine Erkenntnisse vor.

Dem geneigten Leser offenbaren sich u. a. Korruption, Vetternwirtschaft, Geldgier und Amtsmissbrauch. Fakt ist, dass diese Vorwürfe rückhaltlos und mit allen Konsequenzen für den Rot-Rot-Grünen-Berliner-Senat aufgeklärt werden müssen. Ein Geschmäckle steht massiv im Raum. In der Frage der Integration in Deutschland bleiben noch viele Fragen offen.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Kommentar hinterlassen zu "Multikulti in Deutschland gescheitert – Integration auf den gesellschaftlichen Prüfstand stellen"

Hinterlasse einen Kommentar