Nebeneinkünfte: Auch Claudia Roth meldet Beträge nach

Foto: Von Foto: Sven Teschke, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35471314

Neben Annalena Baerbock und Cem Özdemir ist die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth mittlerweile die dritte bündnisgrüne Parlamentarierin, die „versehentlich“ Nebeneinkünfte nicht fristgerecht anzeigte und nun offiziell dem Bundestag nachgemeldet hat. Das berichtet die Internetplattform abgeordnetenwatch.

Es geht um einen Betrag zwischen 3.500 und 7.000 Euro – so genau weiß man das nicht, denn die Politikerin muss laut geltendem Recht lediglich die Größenordnung, aber nicht die exakte Summe nennen. Die Einnahmen bezog Roth im Jahr 2013 und „vergaß“ damals, die finanzielle Zuwendung beim Deutschen Bundestag anzuzeigen – übrigens just in dem Jahr, in dem sie auch zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags gewählt wurde.

Ob die späte Erinnerung an die damaligen Nebeneinkünfte, die jetzt zur Nachmeldung führten, mit dem medienwirksamen Wirbel um die nachträglich gemeldeten Zuwendungen der Öko-Politiker Baerbock und Özdemir in Zusammenhang stehen, ist nicht bekannt. Seltsam ist ist zumindest, dass man sich acht Jahre nach dem Erhalt des Geldes an eine vergleichsweise geringe Summe erinnert haben will.

Viel interessanter ist allerdings, dass es wieder einmal die „Sauberfrauen und -männer der Grünen“ getroffen hat, die ansonsten ganz vorne in der Schlange stehen, wenn es darum geht, das Fehlverhalten von Politikern aus anderen Fraktionen zu kritisieren.


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