NGO Sea Eye muss Schiff verkaufen

Der in Regensburg ansässige Verein Sea Eye muss seine zur Rettung von Mittelmehrflüchtlingen eingesetzte Flotte verkleinern. Die NGO verkauft die ALAN KURDI, das eigenen Angaben zufolge bei 12 Fahrten 927 Flüchtlinge nach Europa gebracht hatte.

Grund für die Veräußerung ist die restriktive Politik der italienischen Regierung. Dort wertet man das Verbringen der Flüchtlinge nach Europa als Menschenschmuggel und hat im Juni das zweite Schiff der Organisation, die SEA-EYE 4 kurzerhand im Hafen von Palermo blockiert. Nun jammert der Verein, dass die kostspieligen Festsetzungen der Schiffe deren Finanzierung gefährden würden und man sich deshalb zu dem Verkauf der ALAN KURDI entschlossen habe.

Foto-Quelle: Screenshot Facebook-Seite Sea Eye

  


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