Pleite-App von Minister Scheuer gestoppt – Ende des “digitalen Führerscheins”

Die Bundesregierung hat unter Federführung des Bundesverkehrsministeriums am Donnerstag eine erste Version des “digitalen Führerscheins” präsentiert.

Dieser wird in einer App namens “ID-Wallet” gespeichert. Die App soll als eine Art digitale Brieftasche fungieren. Dabei ermöglicht sie, die digitalen Nachweise auf dem Smartphone zu verwalten und zu nutzen.

Neben dem digitalen Führerschein ist es seit vergangener Woche ebenso möglich, aus wesentlichen Daten des Personalausweises eine so genannte “Basis-ID” zu erstellen. Diese kann als digitaler Identitätsnachweis in der App gespeichert werden. In der Zukunft ist ein digitaler Personalausweis geplant.

Jetzt zum Problem mit der App: Diese funktioniert kaum bis gar nicht! Die App stürzt direkt nach dem Öffnen ab und konfrontiert die Nutzer mit diversen Fehlermeldungen.

Gelingt es, die App tatsächlich erfolgreich zu starten, so erfahren die App-Nutzer im Ernstfall, in einer konkreten Anwendung, dass das digitale Dokument weder in einer Polizeikontrolle, noch bei einer Führerscheinprüfung etwa im Rahmen eines Kfz-Mietprozesses akzeptiert wird.

Darüber hinaus weist die App Sicherheitsmängel auf. Das stellten IT-Experten noch rechtzeitig fest.

Die praktische Folge: Die “ID-Wallet-App” ist über den App-Store nicht mehr verfügbar. Damit reiht sich das Projekt “digitaler Führerschein” in die diversen weiteren verkehrspolitischen Pleiten des Verkehrsministers Andreas Scheuer (CSU) ein.


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